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Basketball: Dresden Titans müssen weiter um Klassenerhalt zittern

Basketball: Dresden Titans müssen weiter um Klassenerhalt zittern

Die Dresden Titans haben das Playdowns-Rückspiel gegen den TSV Breitengüßbach am Sonnabend mit 78:89 (19:25, 24:21, 13:20, 22:23) verloren. Zwar konnten sie den Punktevergleich knapp für sich entscheiden, müssen jedoch weiter um ihren Verbleib in der ProB-Liga bangen.

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Dresdens Jason Boucher war der beste Werfer der Partie.

Quelle: Stephan Lohse

Die Titans konnten am Sonnabend nicht an ihre Leistung aus der Vorwoche anknüpfen, als sie die Franken im Hinspiel knapp bezwungen hatten. Nach einem verpatzten Start kämpften sich die „Elberiesen“ am Ende des zweiten Viertels auf 43:46 an Breitengüßbach heran, konnten den Schwung jedoch nicht mit in die zweite Halbzeit nehmen. Als der TSV sich Mitte des letzten Viertels mit 81:69 absetzte, zeichnete sich die Niederlage ab. Damit begann das große Zittern um den direkten Vergleich: Mit maximal zwölf Punkten hätten die „Titanen“ verlieren dürfen.

Beinahe hätten die Dresdner auch das direkte Trefferduell noch verloren. Nach drei verworfenen Freiwürfen in den letzten fünf Sekunden war es Andrew Jones, der zumindest einen Foulwurf verwandelte und damit dafür sorgte, dass die Güßbacher mit ihrem letzten Angriff maximal auf zwölf Punkte herankommen konnten. Mit 15 Punkten insgesamt war Jones der drittbeste Werfer im Dresdner Team, vor ihm lagen Jason Boucher mit 25 Zählern und Jared Benson mit 18 Punkten. Für Breitengüßbach holten Dino Dizdarevic 18 Punkte, Ivan Pavic 13 und David Taylor elf Punkte.

Trainer und Präsident enttäuscht - Sieg gegen Konstanz angestrebt

Titans-Coach Thomas Krzywinski zeigte sich verärgert über das bis jetzt schlechteste Playdowns-Spiel: „Wir sind heute nicht mit der überharten Gangart der Güßbacher klargekommen. Gleichwohl müssen wir uns auch an die eigene Nase fassen. Gerade beim Reboundverhalten waren wir nicht auf der Höhe. Hinzu kam, dass wir zum Ende in der Offensive unclever agiert haben.“

Auch Titans-Präsident Martin Henneberg war enttäuscht. „Dass es heute nicht leicht werden würde, war klar. Aber dass es so eng wird, hätte keiner gedacht.“ Gemeinsam mit 50 Titans-Anhängern war er mit einem extra gecharterten Bus nach Franken gefahren, um seine Mannschaft zu unterstützen.

Mit der Niederlage gegen Breitengüßbach ist die Ausgangssituation vor dem letzten Playdowns-Heimspiel am kommenden Sonntag klar: Wollen die Titans nicht aus der ProB-Liga fliegen, muss gegen Konstanz ein Sieg her. Die Partie findet am 14. April ab 16 Uhr in der Dresdner Margon-Arena statt.

ttr

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