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Basketball: Dresden Titans erringen Sieg in letzter Sekunde gegen München Basket

Basketball: Dresden Titans erringen Sieg in letzter Sekunde gegen München Basket

Die Basketballer der Dresden Titans konnten am Samstagabend vor knapp 500 Zuschauern ein 71:69 Sieg gegen den Rivalen München Basket erringen. Im ersten Saisonspiel in der heimischen Margon-Arena erzielte das Team von Head Coach Thomas Krzywinski die Siegpunkte erst in letzter Sekunde.

Zwei Minuten vor Ende lagen die Titans noch mit fünf Zählern hinten.

Dreieinhalb Viertel hatte Ex-Nationalspieler Robert Maras die Titans vor eine große Hürde gestellt. Der 2,13 Meter große Müncher Center wurde mit 27 Punkten Top-Scorer der Partie. Egal wen Kzrywinski auf den Hünen ansetzte, gegen Maras war kaum ein Kraut gewachsen. „Sie haben ihre Kuh wirklich gut gemolken", honorierte Dresdens Trainer die Taktik des Gegners. Dass die Größenvorteile der Münchner am Ende nicht zum Sieg reichten, lag vor allem an der Dresdner Ausgeglichenheit.

Zwar konnten die Titans die Partie bis zur letzten Viertelpause mithalten, doch das Schlussviertel stand unter schlechten Vorzeichen. Schon früh in der zweiten Halbzeit waren mit Patrick Rülke und Georg Dölle zwei der besten Dresdner Verteidiger in Foulprobleme geraten. Die Münchner wussten diese Schwächung in den letzten 10 Minuten zu nutzen. Mit acht Punkten brachte Maras die Münchner in Führung. Und als Basktes-Guard Maximilian Härtel 120 Sekunden vor Schluss den Korb zur 68:63-Führung der Münchner traf, geriet der Dresdner Sieg in weite Ferne.

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Zum Teamerfolg beitragen soll auch der amerikanische Aufbauspieler Jason Boucher. Zuletzt spielte er bei den Gotha Rockets, jetzt punktet er in Dresden. Beim ersten Spiel in Zwickau ging er mit 28 Punkten als Topscorer vom Platz.

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Doch mit Unterstützung der angeheizten Fans rafften sich die Titans noch einmal auf. Mit einem Steal und anschließendem Korbleger leitete Boucher die Aufholjagd ein. Angespornt zeigte auch Andreas Endig Kämpferqualitäten. Der Routinier verkürzte mit Anbruch der Schlussminute auf 67:68. Nach einem missglückten Angriff der Münchner folgte das Nervenspiel an der Freiwurflinie. Hier blieben Georg Dölle und Jason Boucher diesmal eiskalt. Dank vier von vier Treffern gingen die Titans mit 71:68 in Front. Das schien Münchens Florian Börstler entgangen zu sein. Statt einen Dreier zu nehmen zog der Flügelspieler in letzter Sekunde zum Korb, wo ihn Andreas Endig mit einem Foul an die Linie schickte. Nach nur einem verwandelten Freiwurf war klar, der Sieger heißt erneut Dresden Titans.

Mit einem einstudierten Siegestanz verabschiedeten sich die Spieler von ihren Fans. Am Sonntag, dem 16. Oktober, um 16 Uhr spielen die Dresdner dann wieder zuhause gegen die Coocoon Baskets Weiden.

DNN/dbr

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