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Ausverkauftes Ostderby: Union Berlin will Dynamo Dresdens Geburtstagsfete trüben

Ausverkauftes Ostderby: Union Berlin will Dynamo Dresdens Geburtstagsfete trüben

Es ist ein ganz besonderes Spiel an einem ganz besonderen Tag: Das Ostderby der 2. Fußball-Bundesliga zwischen dem 1. FC Union Berlin und der SG Dynamo Dresden enthält jede Menge Brisanz - nicht zuletzt, weil die Sachsen am Freitag ihren 60. Vereinsgeburtstag feiern.

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Bild vom Hinspiel im November, das die Berliner mit 2:0 gewannen: Unions Fabian Schönheim trifft zum 1:0, Dresdens Romain Bregerie ist zu weit weg.

Quelle: Thomas Eisenhuth

„Alles wird wieder elektrisiert sein. Die Tribünen werden aus den Nähten platzen. Wir wollen unseren Teil dazu beitragen, dass es ein schöner Fußballabend wird“, sagte Union-Trainer Uwe Neuhaus am Mittwoch. Die Köpenicker rechnen mit einem ausverkauften Stadion.

Unter den erwarteten 21 410 Zuschauern werden auch über 2000 Dresdner sein. Die Sicherheitsbestimmungen sind hoch. Hunderte Polizeibeamte und Ordner sind im Einsatz. Im Stadion dürfen nur alkoholfreie Getränke ausgeschenkt werden. Um das bei Union-Heimspielen übliche Verkehrschaos zu verringern, werden Dynamo-Fans vor und nach der Partie mit Shuttle-Bussen transportiert, die Union gechartert hat.

Sportlich steht vor allem Dynamo Dresden unter Druck. Die Mannschaft rangiert in der Abstiegszone - nur einem Platz vor dem Relegationsrang. „Dresden wird um sein Leben spielen, die wollen nicht absteigen“, meinte Union-Verteidiger Marc Pfertzel. „Dresden ist heiß, wir aber auch. Wir wollen genauso drei Punkte mitnehmen. Es wird etwas Besonderes.“

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Der Dresdner Filip Trojan (l) trifft per Fallrückzieher zum 1:2.

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Das Hinspiel hatte Union mit 2:0 gewonnen. Nun will sich die Mannschaft von Kapitän Torsten Mattuschka nach den beiden schwachen Auftritten beim FSV Frankfurt (0:3) und beim SC Paderborn (1:1) wieder auf die Heimstärke besinnen. „Wir dürfen uns darauf aber nicht verlassen. Wir sind aufgerufen, nach vorn und offensiv zu agieren“, sagte Neuhaus. „Wir wollen erst einmal gut stehen. Aufgrund der Tabellensituation wird Dresden mit allen Mitteln versuchen, den Nichtabstiegsplatz zu verteidigen und drei Punkte mitzunehmen.“

Wer den gelb-rot-gesperrten Linksverteidiger Patrick Kohlmann ersetzt, ließ Neuhaus offen. Als Alternativen nannte der 53-Jährige Björn Kopplin, Michael Parensen und Fabian Schönheim.

Matthias Koch, dpa

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