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Aufbruchstimmung bei den Dresden Titans

Pro-A-Aufsteiger schwitzt für die neue Saison Aufbruchstimmung bei den Dresden Titans

Mit fünf Neuzugängen, einem neuen Kapitän und viel Zuversicht sind die Dresden Titans in die Vorbereitung auf ihre Premieren-Saison in der 2. Basketball-Bundesliga Pro A gestartet. Seit vergangener Woche absolvieren die elf Spieler von Trainer Steven Clauss täglich eine Einheit Athletiktraining, seit dieser Woche kommt jeden Tag eine Einheit Balltraining hinzu.

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Neuzugang Jusuf El Domiaty (l.) und Kapitän Walter Simon freuen sich auf die Pro A.

Quelle: Foto: Jochen Leimert

Dresden. Mit fünf Neuzugängen, einem neuen Kapitän und viel Zuversicht sind die Dresden Titans in die Vorbereitung auf ihre Premieren-Saison in der 2. Basketball-Bundesliga Pro A gestartet. Seit vergangener Woche absolvieren die elf Spieler von Trainer Steven Clauss täglich eine Einheit Athletiktraining, seit dieser Woche kommt jeden Tag eine Einheit Balltraining hinzu. Das schlaucht, wie der neue Spielführer Walter Simon mit einem Lächeln zugibt: „Jeder hat Probleme, sich auf den Stuhl zu setzen und vor allem wieder hochzukommen.“ Trainer Steven Clauss aber sieht das gern: „Das ist gut so, so soll es sein.“ Sein Ziel ist, die junge Truppe auf die weitaus mehr von der Athletik geprägte Pro A optimal vorzubereiten: „Wir müssen aus einem normalen Wagen zu einem GT werden.“

Um in der eingleisigen Liga gut zu bestehen und sie halten zu können, hat der Aufsteiger fünf neue Spieler geholt: Sebastian Heck (20/White Wings Hanau), R.J. Price (23/Radford Highlanders), Helge Baues (22/Rist Wedel), Jervon Pressley (23/Hampton Pirates) und Jusuf El Domiaty (25/Eisbären Bremerhaven) sollen die Qualität der Mannschaft spürbar anheben. Trainer Clauss ist mit ihrer Verpflichtung sehr zufrieden: „Im Rahmen unserer finanziellen Möglichkeiten haben wir bekommen, was wir bekommen konnten.“ Er sieht seine Mannschaft als stark genug an, „dass wir jede Mannschaft in der Liga schlagen können, wenn wir gut spielen“. Der Weg zum Erfolg führt für ihn vor allem über eine aggressivere Verteidigung. Da habe man nun mehr Möglichkeiten: „Wir haben das letzte Jahr nicht einmal übers ganze Feld Pressing gespielt, sondern nur hinten verteidigt. Das wird sich ändern.“ Besonders stolz ist Clauss auf den neuen Center Pressley. Der 2,03 Meter große US-Amerikaner habe enorme Sprungkraft und „Hände wie Bratpfannen“. Er werde die Fans begeistern: „Er kann die Deckenbeleuchtung auswechseln“, feixte Clauss.

Insgesamt sei die Mannschaft nun viel ausgeglichener besetzt, glaubt der Coach. „Wir haben viel mehr Tiefe in der Mannschaft“, ist er überzeugt, „das wird unsere Stärke sein.“ Walter Simon weiß: „Es war das Ziel von Trainer und Management, den Konkurrenzkampf zu forcieren.“ Der Power Forward, der das Kapitänsamt vom nach Quakenbrück abgewanderten Philipp Lieser übernahm, wird auf seiner Position nicht nur mit Marc Nagora, sondern auch mit dem 2,05 Meter großen Neuling Helge Baues um Einsatzzeit kämpfen. Der Dresdner ist aber froh, dass der Umbruch vergleichsweise moderat ausfiel: „Im letzten Jahr in den Play-offs war unser großes Plus, dass wir einen so guten Spirit hatten. Daher bin ich froh, dass der Verein geschafft hat, sechs Spieler zu halten.“ Eigentlich sind es sogar neun, denn Cliff Goncalo, Max Niendorf und Bryan Nießen trainieren weiter mit, spielen aber in der 2. Mannschaft. Notfalls kann einer auch „oben“ aushelfen, der Verein hat aber auch noch ein Polster für eine Nachverpflichtung. Dass die Atmosphäre im Team stimmt, bestätigt Neuzugang Jusuf El Domiaty. Der 1,88 Meter große Guard, der für Lieser ins Team rückte, lobte: „Eine super Mannschaft. Ich habe noch keinen erlebt, der abgehoben ist.“

Dass Simon nach dem überraschenden Weggang von Lieser die Mannschaft führen wird, war für den Rest der Truppe wie für Clauss sonnenklar: „Er war mit Philipp das Gesicht der Mannschaft, nun ist Philipp nicht mehr da. Da ergab sich das von selbst.“ Simon, mit 27 Jahren schon dienstältester Spieler im Team und waschechter Dresdner, verkörpere „alles, was man bei einem Kapitän haben will“. Der neue Spielführer, der schon Pro-A-Erfahrung gesammelt hat, fiebert der Saisoneröffnung am 11. September gegen seinen Ex-Club aus Chemnitz und dem Punktspielstart am 25. September gegen Kirchheim schon jetzt entgegen: „Die ganze Stadt kann sich freuen, das erste Mal Pro A zu sehen.“

Von Jochen Leimert

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