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Auf dezimierte Dresdner Eislöwen wartet harter "Dreierpack"

Auf dezimierte Dresdner Eislöwen wartet harter "Dreierpack"

Für die Eislöwen steht in der 2. Eishockey-Bundesliga vor der Länderspielpause noch einmal ein volles Programm auf dem Plan. Drei schwere Spiele sind in fünf Tagen zu absolvieren, bevor einige freie Tage zur Erholung winken.

Dresden .

Heute Abend empfangen die Elbestädter die Fischtown Pinguins Bremerhaven, am Sonntag gastiert das Popiesch-Team in Schwenningen und am Dienstag begrüßen die Eislöwen die Starbulls Rosenheim in eigener Halle. Leider musste Trainer Thomas Popiesch vor diesem "Dreierpack" eine Hiobsbotschaft hinnehmen: Verteidiger Marc St. Jean verletzte sich im Training, musste sich einem Kniespezialisten vorstellen. Dessen Diagnose stand gestern noch aus. "Marc wird zu 99 Prozent nicht auflaufen können", so der "Löwen-Bändiger", der mit Norman Martens auf einen weiteren Crack verzichten muss. Der Stürmer plagt sich noch immer mit Knieproblemen, darf in den nächsten beiden Wochen noch nicht aufs Eis. Ob Joel Keussen (Magen-Darm-Virus) einsatzfähig ist, stand gestern auch noch nicht fest.

"Das sieht alles nicht rosig aus, unser Minikader wird weiter reduziert, deshalb muss die Mannschaft noch enger zusammenrücken", fordert Popiesch, für den die Fischtown Pinguins zu den Meisterschaftsanwärtern gehören. "Sie waren schon letzte Saison sehr gut, haben noch einen Schritt nach vorn gemacht, weiter investiert und sich verstärkt", ist der Coach sicher. Zuletzt überzeugten die Küstenstädter mit drei Siegen in Folge. Unter anderen bezwangen sie Ravensburg und Rosenheim. Obwohl die Pinguins auf Platz drei drei Ränge vor den Eis-löwen rangieren, haben sie nur einen Zähler mehr auf dem Konto. Gespannt darf man sein, wie das zweitbeste Überzahlteam der Liga (Bremerhaven) gegen das bislang erfolgreichste Unterzahlteam (Dresden) taktisch zu Werke gehen wird. Wie immer hofft Popiesch daheim auf viel Unterstützung von den Rängen. "Wenn uns zeitig ein Tor gelingt, wäre das auch der richtige Impuls für die Fans", glaubt er. Im Tor der Eislöwen wird noch einmal Jordan Parise stehen. Am Sonntag muss er vielleicht schon Stammgoalie Kellen Briggs weichen. Briggs hat wieder trainiert, aber gestern über leichte Beschwerden in der Leiste geklagt, berichtete Popiesch, der keinerlei Risiko eingehen möchte.

Am Sonntag gastieren die Elbestädter zum Auftakt bei Schlusslicht Schwenningen. Unterschätzen dürfe man die Wild Wings keinesfalls, sie hätten sich stabilisiert, warnt Thomas Popiesch vor den Schwaben, die zuletzt in Bietigheim gewannen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 04.11.2011

A. Hofmann

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