Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 2 ° Regenschauer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Google+
Auf Heimaturlaub folgt bei Dynamo das Einchecken auf der "Titanic"

Auf Heimaturlaub folgt bei Dynamo das Einchecken auf der "Titanic"

Die ersten Gerüchte machten bereits am Montagabend beim Testspiel die Runde, am Dienstagvormittag war es dann Gewissheit: Die Fußballer von Dynamo sind zwar gestern wieder nach Dresden zurückgekehrt, doch Heimatgefühle dürfen sie nicht lange hegen.

Voriger Artikel
Dynamo Dresdens Trainer Pacult über das Trainingslager: "Vor uns liegt noch viel Arbeit!"
Nächster Artikel
Dynamo Dresdens Neuzugang Kempe im DNN-Interview: "Ich möchte richtig reinhauen!"

Tobias Kempe

Lara. Bereits morgen Abend wird das Team wieder in den Flieger gen Lara steigen, um sich bis zum kommenden Mittwoch auf das Spiel gegen Duisburg vorzubereiten.

"Die Wetterverhältnisse in Dresden sind so, dass wir wissen, dass wir fast keinen Platz zum Trainieren haben. Es liegt überall Schnee und Eis. Ich kann mich nur bei dem Verein bedanken, dass er eine Rückkehr ermöglicht und genehmigt. Ich weiß, dass wir finanziell nicht auf Rosen gebettet sind, aber es ist eine gute und richtige Entscheidung. Wir können hier ab Freitag wieder auf einem normalen Boden trainieren. Das sind die Bedingungen, die uns auch gegen Duisburg erwarten", erklärte Trainer Peter Pacult. Bereits bei seiner ersten Amtszeit vor sieben Jahren hatte Pacult kurz vor dem ersten Spiel im neuen Jahr beim SC Freiburg die Flucht ergriffen und war zur Vorbereitung nach Mallorca geflogen. Während die Spieler nun zumindest eine Nacht bei ihren Familien verbringen dürfen, hat Auftaktgegner MSV Duisburg das Trainingslager direkt verlängert und kehrt vorher nicht noch einmal nach Deutschland zurück.

Allerdings wird Pacult nicht mit der gleichen Anzahl an Spielern die "Rückreise" in die Türkei antreten. "Es ist für mich als Trainer nicht einfach, da wir aus verschiedenen Gründen jetzt nur eine bestimmte Anzahl an Spielern mitnehmen können. Ich muss den einen oder anderen zu Hause lassen. Sie müssen damit umgehen, wie es sich gehört für einen Profi. Wichtig ist, dass wir uns in Ruhe vorbereiten können", sagte der Österreicher.

Das Team wird diesmal im "Titanic" wohnen, das sich direkt neben dem Hotel "Miracle" befindet. In der dem legendären Unglücksdampfer nachempfundenen Herberge, in der in den letzten Tagen u. a. Erzgebirge Aue logierte, weilte Dynamo schon einmal 2005. Mit dabei sein wird dann auch Neuzugang Tobias Kempe, der gestern doch nicht im Flieger nach Dresden saß, sondern zunächst in Paderborn einige Sachen holen musste und heute an der Elbe noch den fälligen Medizincheck absolviert. Tina Hofmann

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 23.01.2013

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr