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Atmosphäre wie beim Sechs-Tage-Rennen: DESG lobt Dresdner Weltcup

Atmosphäre wie beim Sechs-Tage-Rennen: DESG lobt Dresdner Weltcup

Aufmerksamer Beobachter des Weltcups in Dresden war auch der neue DESG-Sportdirektor Robert Bartko (39). Der Radsport-Olympiasieger äußert sich im DNN-Interview zu seinen Eindrücken und Zielen.

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Robert Bartko

Quelle: Rainer Jensen, dpa

Frage: Waren Sie das erste Mal beim Short- track und wie gefällt Ihnen die Sportart?

Robert Bartko: Einen Wettkampf habe ich das erste Mal gesehen. Es ist ein beeindruckender Sport, sehr dynamisch, komplex. Er verlangt technische und taktische Fähigkeiten und wie man gesehen hat, ist es auch ein harter Sport, da geht es schon zur Sache. Die Staffeln waren für mich das Highlight. Das erinnerte mich etwas an die Atmosphäre beim Sechs-Tage-Rennen.

Wie sind Sie von den Eissportlern bisher aufgenommen worden?

Natürlich muss man sich erst einmal beschnuppern und kennenlernen. Ich bin ja erst seit Dezember im Amt und muss mir einen Überblick verschaffen. Bisher fühle ich schon Aufgeschlos- senheit und Neugier. Ob es auch den einen oder anderen Skeptiker im Hintergrund gibt, ist sicher nicht auszuschließen. Aber ich möchte durch mei- ne Arbeit am Ende überzeugen. Ein streitbarer Geist bin ich dabei allemal. Und ich denke, vielleicht ist es auch ein Vorteil, dass ich nicht aus der be- stehenden Struktur komme und verschiedene Befindlichkeiten nicht kenne, sondern unvoreingenommen herangehe.

Was hat Sie gereizt, diese Aufgabe anzunehmen?

Nach den Ergebnissen der Eisschnellläufer und Shorttracker in der Olympia-Saison war dieser Job sicher nicht der begehrteste in Deutschland (lacht). Aber gerade diese Herausforderung hat mich gereizt. Ich habe bestimmte Visionen im Kopf und ich bin an einer langfristigen Verbesserung der Situation, unter anderem auch im Nachwuchsbereich, und nicht nur an kurzfristigem Erfolg interessiert. Deshalb freue ich mich jetzt auf das, was vor mir liegt.

Können Sie die Ergebnisse von Dresden einschätzen?

Nein, das wäre jetzt vermessen von mir. Wir werden am Ende der Saison alles genau analysieren und mit Trainern und Sportlern besprechen. Natürlich habe ich schon erste Erkenntnisse gewonnen, die werde ich aber jetzt nicht öffentlich äußern.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 09.02.2015

Astrid Hofmann

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