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Arbeitssieg gegen Köpenick - DSC gehen die Mittelblockerinnen aus

Arbeitssieg gegen Köpenick - DSC gehen die Mittelblockerinnen aus

So richtig ernst genommen hatten es wohl die wenigsten, als Alexander Waibl vorm Spiel gegen den Tabellenelften Köpenicker SC warnte: "Das wird eine ganz schwere Partie.

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Libera Myrte Schoot schreit es raus: Die Partie gegen den Köpenicker SC konnten die DSC-Schmetterlinge erst im fünften Satz für sich entscheiden.

Quelle: Jürgen Männel

" Doch der Trainer der DSC-Volleyballerinnen behielt Recht. Nach dem bitteren Pokal-Aus wenige Tage zuvor in Vilsbiburg steckte seinen Schützlingen wohl die Enttäuschung noch in den Knochen. Vor 2688 Zuschauern setzte sich der Tabellenführer nach zähem Kampf und einem 1:2-Satzrückstand am Ende noch mit 3:2 (24:26, 25:16, 20:25, 25:18, 17:15) durch. Allerdings könnte es sein, dass der Sieg teuer bezahlt wird, denn Jaroslava Pencova knickte wie schon zuvor in Vilsbiburg mit dem rechten Fuß um, verließ zu Beginn des vierten Satzes das Spielfeld mit schmerzverzerrtem Gesicht. Wie Mannschaftsarzt Tino Lorenz erklärte, wird sich die Mittelblockerin heute einer MRT-Untersuchung unterziehen. Alexander Waibl gehen damit ausgerechnet vor dem nächsten Champions-League-Spiel am Mittwoch in Busto Arsizio (Italien) die Mittelblockerinnen aus, denn Chloe Ferrari fehlt schon seit mehreren Wochen wegen Knieproblemen und vor der Partie gegen Köpenick meldete sich auch noch Cursty Jackson mit einem Infekt ab. Im Spiel gegen Köpenick musste Außenangreiferin Michelle Bartsch auf der Mitte einspringen.

Schon von Beginn fanden die Gastgeberinnen nur mühsam ihren Rhythmus und leisteten sich zu viele Fehler. Dage- gen witterten die befreit aufspielenden Berlinerinnen Morgenluft und sicherten sich knapp den ersten Satz. Im zweiten Durchgang lief es dann deutlich besser beim DSC, der sich den Satzausgleich erkämpfte. Mitte des dritten Abschnittes verloren die Waibl-Schützlinge jedoch wieder den Faden. Zwar brachte die eingewechselte Louisa Lippmann ihr Team mit einer Aufschlagserie auf drei Punkte heran, doch auch Köpenick zog an und ging mit 2:1 in Führung. Im vierten Akt zeigte der Meister Moral, steckte die Verletzung von Pencova weg und zog erneut gleich. Im fünften Durchgang liefen die Dresdnerinnen ständig einem Rückstand hinterher, wehrten dann aber drei gegnerische Matchbälle ab. Lisa Izquierdo erlöste nach 128 Minuten ihre Mannschaft und verwandelte gleich den ersten Matchball. Kapitän Myrthe Schoot meinte: "Das Wichtigste ist, dass wir das Spiel nach dem 1:2 noch umgebogen haben." Erfolgreichste Scorerin war Michelle Bartsch mit 16 Punkten. "Natürlich haben wir uns zu viele einfache Fehler geleistet und man hat gemerkt, dass den Mädels die mentale Frische fehlte. Dass wir das aber noch so gedreht haben, zeigt, welches Herzblut und welchen Charakter die Mannschaft hat", so Alexander Waibl.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 08.12.2014

Astrid Hofmann

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