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Andrej Martin punktet in Equador

Tennis Andrej Martin punktet in Equador

Bei dem in der equadorianischen Hauptstadt Quito stattfindenden ATP-Turnier, das mit dem stattlichen Preisgeld von 520070 Dollar dotiert ist, geht das Blasewitzer Tennis-Ass Andrej Martin erfolgreich auf Punktejagd. Im Einzel spielte sich der 26-jährige Slowake mit zwei hart erkämpften Siegen durch die Qualifikation.

Quito/Antalya. Bei dem in der equadorianischen Hauptstadt Quito stattfindenden ATP-Turnier, das mit dem stattlichen Preisgeld von 520070 Dollar dotiert ist, geht das Blasewitzer Tennis-Ass Andrej Martin erfolgreich auf Punktejagd. Im Einzel spielte sich der 26-jährige Slowake mit zwei hart erkämpften Siegen durch die Qualifikation. Zunächst bezwang er Emilio Gomez (Ecuador) mit 7:5, 6:4, der folgende 2:6, 6:2, 7:5-Erfolg gegen den Franzosen David Hernery bedeutete den Einzug ins Hauptfeld. Dort feierte der kampfstarke Blasewitzer mit dem 7:6 (9:7), 6:2 gegen Marcel Granollers (Spanien) einen bemerkenswerten Sieg. Denn der 29-jährige Spanier gehört als Nummer 83 der Weltrangliste zum illustren Kreis der Top 100 und gilt zugleich als ein ausgemachter Sandplatzspezialist. Auf diesem Belag wird in Quito im Freien gespielt.

In der zweiten Runde musste sich Martin gegen den noch deutlich höher platzierten Victor Estrella Burgos aus der Dominikanischen Republik mit 5:7, 1:6 geschlagen bekennen. Estrella Burgos steht in der Weltrangliste auf dem 58. Platz und hat es auf unglaubliche 43 Einsätze im Daviscup-Team seines Landes gebracht, zuletzt erst gegen Deutschland. Trotz der Achtelfinal-Niederlage hat Martin bei diesem Turnier 32 Punkte gesammelt, was ihn am kommenden Montag in der ATP-Weltrangliste um einige Ränge vom aktuellen 141. Platz nach oben bringen wird.

Noch besser steht Martin jetzt schon im Doppel, nämlich auf 94. Seinen Platz unter den Top 100 wird der Blasewitzer am Montag nicht nur sicher halten, sondern weiter verbessern. Denn mit dem Chilenen Hans Podlipnik-Castillo ist Martin in Quito ins Halbfinale eingezogen, und das muss noch nicht einmal das Ende der Fahnenstange bedeuten. Doch jetzt schon sind ihm 50 Weltranglistenpunkte sicher.

Eine bittere Pille musste beim ITF-Turnier im türkischen Antalya die für Blau-Weiß Blasewitz spielende Armenierin Ani Amiraghyan schlucken. Vorigen Sonntag wurde die 22-Jährige erst im Endspiel gestoppt. Mit zwei klaren Siegen gegen Vlada Ekshibarova (Usbekistan) und Josephine Boualem (Frankreich) zog sie im türkischen Badeort beim nächsten Turnier in dieser Woche ins Viertelfinale ein. Dort traf sie gestern auf die top-gesetzte Apoldaerin Anne Schäfer, die für ETUF Essen in der 1. Bundesliga spielt und über 500 Plätze vor ihr in der Weltrangliste steht. Bereits in der Anfangsphase verletzte sich die Blasewitzerin, versuchte es aber noch einige Zeit, musste dann aber beim Stand von 9:6, 0:3 aufgeben.

Von Rolf Becker

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