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Allofs-Pferd Rolando gewinnt in Dresden

Nur 4200 Besucher beim 7. Renntag in Seidnitz Allofs-Pferd Rolando gewinnt in Dresden

Der zweijährige Hengst Rolando ließ mit einem vehementen Schlussspurt im Auftaktrennen die Konkurrenz hinter sich. Das Hauptrennen des Tages, den mit 5500 Euro dotierten Buchmacher Albers Steher Cup über 2950 Meter, gewann mit dem siebenjährigen Hengst Niron unter Tom Schurig eher ein Außenseiter.

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Der italienische Jockey Michael Cadeddu, Ute Allofs und ihre Tochter Leonie freuen sich über den unerwarteten Sieg von Rolando.

Quelle: Frank Sorge

Dresden. Während Bundesliga-Manager Klaus Allofs eine bittere Niederlage seines VfL Wolfsburg in Darmstadt erleben musste, gab es für die Familie zumindest im fernen Dresden etwas Erfreuliches zu feiern. Ehefrau Ute und Tochter Leonie, die erstmals in Elbflorenz zu Gast waren, sahen auf der Galopprennbahn in Seidnitz zum Auftakt des vorletzten Saison-Renntages den Sieg ihres Debütanten Rolando. Der zweijährige Hengst, der sich im Besitz des ehemaligen Nationalspielers und des Gestüts Fährhof befindet und von Andreas Wöhler trainiert wird, ließ mit einem vehementen Schlussspurt die Konkurrenz hinter sich. In seinem Sattel saß der italienische Jockey Michael Cadeddu.

Ute Allofs sagte nach dem Sieg Rolandos bestens gelaunt: „Bei einem Debütanten weiß man ja nie, wie es läuft. Natürlich freuen wir uns, dass es auf Anhieb so gut geklappt hat.“ Wie ihr Mann interessiert sich die gebürtige Düsseldorferin schon seit frühester Jugend für den Galoppsport: „Für unsere beiden Familien gehörte ein Besuch auf der nahegelegenen Rennbahn am Wochenende einfach dazu. Diese Liebe zum Pferdesport hält bis heute“, versicherte Ute Allofs.

Michael Cadeddu konnte gleich im nächsten Rennen einen weiteren Treffer landen. Er siegte mit dem dreijährigen Wallach Joker und landete damit für die Seidnitzer Trainerin Claudia Barsig den elften Heimsieg in dieser Saison. Für sie war das zugleich der 160. Erfolg in ihrer Karriere. Zudem führt sie vor dem letzten Renntag nun im Kampf um das „Silberne Hufeisen“ uneinholbar vor ihren Dresdner Kollegen Stefan Richter und Lutz Pyritz, die es beide auf je fünf Siege bringen. Pyritz hatte mit Isongo am Sonnabend für den zweiten Triumph eines Lokalmatadoren gesorgt. Insgesamt können die Seidnitzer Trainer vor dem Saison-Halali schon auf stolze 51 Jahreserfolge verweisen. Bei den Jockeys ist Michael Cadeddu übrigens mit nunmehr sieben Treffern auf bestem Weg zum „Silbernen Hufeisen“.

Das Hauptrennen des Tages, den mit 5500 Euro dotierten Buchmacher Albers Steher Cup über 2950 Meter, gewann mit dem siebenjährigen Hengst Niron unter Tom Schurig eher ein Außenseiter. Bei nasskaltem Wetter kamen allerdings diesmal nur rund 4200 Besucher auf die Bahn, und so wurden am Toto auch nur 82 300,70 Euro umgesetzt. Im Vorjahr waren es noch mehr als 107 000 Euro, die verwettet wurden. „Da sind wir natürlich nicht zufrieden, aber da hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht“, meinte Rennvereins-Geschäftsführer Uwe Tschirch. Die Sonne kam erst am Sonntag raus – zu spät.

Von Astrid Hofmann

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