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Alexander Waibl mag ganz großen Krach

Alexander Waibl mag ganz großen Krach

Die Tür ist weit aufgestoßen, jetzt müssen die DSC-Volleyballerinnen nur noch hindurchgehen. Mit dem 3:1-Sieg im ersten Playoff-Viertelfinalspiel in Stuttgart haben sich die Dresdnerinnen eine optimale Ausgangsbasis für das Erreichen des Halbfinales geschaffen.

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Dresden . Von astrid Hofmann

Heute Abend (19.30 Uhr) wollen sie in der Margon-Arena mit einem erneuten Erfolg gegen das Schwaben-Team die zweite Hürde nehmen. Als "Hintertürchen" bleibt ihnen noch der "Golden Set" vor eigenem Publikum, der notwendig wird, sollte das Team um Kapitän Stefanie Karg die Partie verlieren.

Trainer Alexander Waibl weiß die hervorragende Grundlage natürlich zu schätzen: "Wie wichtig der Auswärtssieg war, zeigt der Blick auf einige andere Ergebnisse." Allerdings ist er weit davon entfernt, den Tag vor dem Abend zu loben: "Wir müssen erneut an unsere Grenzen gehen. Stuttgart kann locker aufspielen, wird alles daransetzen, den Bock noch umzustoßen", mahnt er vor zu viel Euphorie.

Das sieht Zuspielerin Mareen Apitz, die zwischen den beiden Partien am Montag ihren 25. Geburtstag feierte, genauso. "Natürlich war es gut, auswärts vorzulegen. Aber entschieden ist noch nichts. Wir werden keinesfalls übermütig", so die Regisseurin. "Wir müssen versuchen, die Schlüsselspielerinnen des Gegners in den Griff zu bekommen. Dabei setze ich auch auf unsere Fans. Ich mag es, wenn es richtig laut ist, das Publikum uns nach vorn peitscht", verrät Apitz. Auch Alexander Waibl hofft auf gut gefüllte Ränge. Personell kann der Coach auf den gleichen Kader wie zuletzt setzen. Erfreulich, dass auch Anna Cmaylo wieder voll trainieren kann, Friederike Thieme ebenfalls Fortschritte macht.

Stuttgarts Trainer Jan Lindenmair muss hingegen auf Sabrina Roß verzichten, die wegen eines Kreuzbandanrisses schon vor dem Hinspiel ihre Karriere beendete. Dennoch hofft der Coach noch auf ein kleines Wunder: "An einem guten Tag gelingt uns auch ein Sieg in Dresden", gibt er sich kämpferisch. Seine holländische Angreiferin Kim Renkema klingt etwas ratloser: "Dresden hat super Mittelblockerinnen, eine super gute Zuspielerin, im Angriff sind sie auch viel stärker", äußerte sie nach der ersten Begegnung. Gerade ihre Landsfrauen im DSC-Trikot, Judith Pietersen und Robin de Kruijf, machten ihnen das Leben schwer.

Alexander Waibl baut vor allem auf eine geschlossene Mannschaftsleistung. "Es wird wieder auf eine gute Block- und Feldabwehr ankommen. Dazu können wir mit den Aufgaben noch mehr Druck ausüben und vielleicht lasse ich mir taktisch noch etwas einfallen", meint der 44-Jährige.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 28.03.2012

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