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Ärger bei Dynamo Dresden: Markus Hendel wirft mangels Rückendeckung hin

Ärger bei Dynamo Dresden: Markus Hendel wirft mangels Rückendeckung hin

Markus Hendel, ehemaliger Geschäftsführer bei Dynamo Dresden, hat seine Tätigkeit als Koordinator der Vereinsfeier zum 60. Geburtstag und als Veranstaltungsleiter bei Heimspielen hingeworfen.

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Quelle: dpa

Wie Hendel in einem offenen Brief erklärte, habe er von den Gremien des Clubs keine Rückendeckung erhalten. Zuvor hatten Fans in einem offenen Brief die sofortige Absetzung Hendels gefordert.

Es gebe im Verein keine offene Diskussionskultur, schreibt Hendel. „Stattdessen regieren Rückwärtsgewandheit und Befindlichkeiten. Bei offiziellen Gremiensitzungen wie der vorgestrigen sitzen nicht legitimierte ‚Fanvertreter’ am Tisch, die hinter den Kulissen alte Seilschaften pflegen und wechselnde, abenteuerliche Koalitionen, nicht selten auch in den Verein hinein, schmieden“, schreibt der 32-Jährige.

Hendel: Im Verein wird aus alten Erfahrungen nichts gelernt

„Vorwärts geht es nur gemeinsam, sich immer wieder mit ähnlichen oder gar den gleichen Fehlern im Kreis zu drehen, ohne einen wirklichen Schritt nach vorn zu kommen, ist mehr als ernüchternd. Es ist sogar alarmierend, wenn im Verein und seinem Umfeld aus alten Erfahrungen nicht gelernt wird und dadurch immer wieder Menschen, bewusst oder fahrlässig, beschädigt werden.“

Er wolle sich daher künftig anderen Projekten widmen. Selbst im inneren Kreis des Vereins würden „persönliche Rechnungen, Aggressionen von Beleidigungen bis zu Gewaltandrohungen, selbstherrliche Forderungskataloge und ähnliche Kuriositäten“ auf der Tagesordnung stehen und würden auch geduldet.

Fans mit vernichtendem Urteil über Hendel

Die Fans hatten Hendel in ihrem offenen Brief eine „vernichtende Leistungsbilanz“ vorgeworfen. Er stehe "exemplarisch für eine Etappe der Vereinsgeschichte, welche man gerade im 60. Jahr unseres Vereins aus vereinspolitischer und wirtschaftlicher Sicht am liebsten vergessen möchte", heißt es. Dem Diplom-Betriebswirt mit eigener Marketingagentur wird unter anderem zur Last gelegt, dafür mitverantwortlich zu sein, dass Dynamo in den Jahren 2006 bis 2008 mehrfach insolvenzgefährdet und bei der Aushandlung der Stadionverträge nur Zuschauer war.

Die Fangruppen, unter anderem die Ultras Dynamo, hatten angekündigt, die Organisation des 60. Vereinsgeburtstages zu boykottieren, so lange Hendel verantwortlich ist.

sl / JOL

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