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Achtung, Wadenbeißer! - Dynamo-Torjäger Mickael Poté im Fokus

Achtung, Wadenbeißer! - Dynamo-Torjäger Mickael Poté im Fokus

Elf Pflichtspiele ohne Niederlage, erst drei Gegentore in dieser Saison und ein 3:0 gegen Bochum im Rücken - Tabellenführer Eintracht Braunschweig läuft heute (13 Uhr) mit breiter Brust im Glücksgas-Stadion auf.

Dresden .

Von Jochen Leimert

Dresden (DNN). Elf Pflichtspiele ohne Niederlage, erst drei Gegentore in dieser Saison und ein 3:0 gegen Bochum im Rücken - Tabellenführer Eintracht Braunschweig läuft heute (13 Uhr) mit breiter Brust im Glücksgas-Stadion auf. Wirklich fürchten werden die Niedersachsen nur einen: Dynamo-Torjäger Mickael Poté. Der gebürtige Franzose, der international für den Benin stürmt, ist der mit Abstand gefährlichste Dresdner (5 Saisontreffer) und schoss beim letzten Aufeinandertreffen am 7. April an gleicher Stelle beim 2:2 beide Tore. Beim letzten Auswärtsspiel, das Dynamo 2:0 gewann, legte er Robert Koch das 1:0 auf.

Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht gestand vor der erneuten Dienstreise nach Elbflorenz: "Ich schätze die Dresdner schon stärker ein, als es die derzeitige Tabellensituation aussagt. Sie haben eine überdurchschnittliche Mannschaft und verfügen mit Mickael Poté über einen absoluten Top-Stürmer, der es uns in den vergangenen Partien jeweils immer schwer gemacht hat."

Lieberknechts Mannen sind also gewarnt, doch Poté will trotzdem keine extradicken Schienbeinschoner anziehen: "Ich weiß, dass der Fokus vor allem auf mir liegt, aber das ist nicht schlimm. Ich weiß, dass es meine Aufgabe ist, mir Freiräume zu erarbeiten." Ob ihm das noch einmal so spektakulär gelingt wie im Frühjahr, als er das 1:0 mit einem sehenswerten Fallrückzieher erzwang, der es bis in die ARD-Wahl zum "Tor des Monats" schaffte, kann der 28-Jährige aber nicht versprechen, "aber ich werde es versuchen."

Noch einmal gegen die Niedersachsen zu treffen, wird verdammt schwer. Zum einen lassen die "Lieberknechte" derzeit nur wenig gegnerische Chancen zu, zum andern fehlt Poté sein letztjähriger Sturmpartner Zlatko Dedic, der als Bochumer Joker gegen die Eintracht zuletzt auch nichts ausrichten konnte. Und: Potés Doppelschlag vom April hat sich bei den Gästen eingebrannt. "Ich glaube, das werden sie nicht vergessen haben."

Doch selbst wenn Poté dem Spitzenreiter wieder ein Schnippchen schlägt, muss auch der Rest der Mannschaft bis zuletzt hellwach sein, um das gefährliche Braunschweiger Konterspiel zu unterbinden. Eine erhebliche Steigerung gegenüber den Testspielsiegen gegen Stettin (3:1) und Königgrätz (5:2) ist nötig. Trainer Ralf Loose sagte: "Wir haben gesehen, dass wir in guter Form sind, nur nicht über 90 Minuten. Diesmal müssen wir von der ersten bis zur letzten Sekunde eine Top-Leistung bringen." Alle, nicht nur Poté.

Schiedsrichter ist Guido Winkmann (38/Kerken).

28 000 Zuschauer werden erwartet, die Tageskassen öffnen um 11 Uhr.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 20.10.2012

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