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Abstiegsangst: Dresden Titans können auch gegen Ehingen nicht gewinnen

Basketball Abstiegsangst: Dresden Titans können auch gegen Ehingen nicht gewinnen

In der 2. Basketball-Bundesliga Pro A haben die Männer von Trainer Steven Clauss das Aufsteigerduell gegen Ehingen mit 65:78 klar verloren. Selbst ein starker Center Jervon Pressley und 21 Punkte von Jusuf El Domiaty konnten daran nichts ändern.

Die Titans taten sich in der Margon-Arena einmal mehr sehr schwer gegen einen Pro-A-Kontrahenten.

Quelle: Stephan Lohse

Dresden. Zappenduster sieht es für die Dresden Titans im Tabellenkeller der 2. Basketball-Bundesliga Pro A aus: Wieder konnten sie ein „Vier-Punkte-Spiel“ gegen einen direkten Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt nicht gewinnen. Nach dem 65:78 (34:34) im Aufsteigerduell gegen Ehingen Urspring bleiben die Spieler von Trainer Steven Clauss abgeschlagen Tabellenletzter.

Die Gastgeber begannen vor 1480 Zuschauern gut und gingen durch Center Robert Sturner und Kapitän Walter Simon mit 4:0 in Führung, doch dann trafen sie minutenlang nicht und ließen die Gäste auf 12:5 enteilen. Immerhin fingen sich die Dresdner wieder und kamen noch vor dem Ende des ersten Viertels wieder heran. Der lange verletzte Center Jervon Pressley zeigte sich stark im Rebound und versenkte auch seine Freiwürfe besser als zuletzt beim 81:100 in Baunach. So hieß es nach dem ersten Abschnitt 17:19 aus Sicht der Dresdner, die bei den Zweiern, den Freiwürfen und im Rebound vorn lagen, aber keinen einzigen Dreier landen konnten, während den Ehingern drei davon gelangen.

Im zweiten Viertel ging es noch enger zu. Beim 27:26 durch Pressley konnten die Hausherren erstmals wieder die Führung übernehmen, um sie doch gleich wieder abzugeben. Endlich aber landete auch einmal ein Dreier im Korb der Ehinger: Guard Jusuf El Domiaty traf zum 32:32. Clauss nahm nun die nächste Auszeit, um seinen Jungs noch ein paar Ratschläge mit auf den Weg zu geben, doch Ehingens Joel-Sadu Aminu brachte sein Team nach Wiederbeginn mit einem Zweier erneut in Front. Nachdem Sturner zwei Korbleger verworfen hatte, nutzte er den dritten Versuch – und es ging mit 34:34 in die Halbzeitpause.

Das dritte Viertel begann mit einem Korbleger Pressleys, doch Ehingen konterte und zog auf 41:36 und 48:40 weg. Zwar hatte der schwache Randal Holt endlich einmal getroffen, doch insgesamt war die Wurfausbeute der Gastgeber viel zu schlecht. Es war wie verhext: Die Dreier kamen nicht, während sich die Schwaben aus der Distanz treffsicherer zeigten. Zweieinhalb Minuten vor dem Ende des Spielabschnitts führten die Gäste in einem immer härter werdenden Spiel 57:44. Letztlich ging es mit 59:48 für Ehingen in die kurze Pause.

Das Publikum feuerte seine Lieblinge dann noch einmal kräftig an, ein Dreier von Domiaty wurde stürmisch gefeiert und die Mannschaft holte auf. Der Ex-Bremerhavener legte noch nach – und beim 58:63 schien kurzzeitig wieder alles möglich. Einfache Fehler der Gastgeber führten fünf Minuten vor Schluss aber zum 58:68, Clauss nahm eine Auszeit. Doch wieder kam Ehingen besser aus den Puschen, Daniel Berger erhöhte per Korbleger für sie auf 70:58. Danach war der Wille der Heimmannschaft gebrochen.

Punktbeste Dresdner: Domiaty 21, Pressley 19, Sturner 9, Holt 8.

Von Jochen Leimert

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