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Absage des Drachenboot-Rennen trifft Organisatoren hart

Absage des Drachenboot-Rennen trifft Organisatoren hart

Erstmals in der Geschichte des 22-jährigen Dresdner Drachenboot-Rennens musste der traditionelle Wettkampf abgesagt werden. Die Elbe und ihre Wassermassen haben allen Aktiven und vor allem den Organisatoren einen Strich durch die Rechnung gemacht.

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Robert Ringel

Quelle: Martin Förster

Die DNN sprachen mit Robert Ringel vom Wassersportverein "Am blauen Wunder".

Frage: Herr Ringel, die Absage des Drachenbootrennens trifft Sie wie ein harter Schlag. Warum?

Robert Ringel: Es ist bitter, mit zehn Menschen fast ein ganzes Jahr einen sportlichen Höhepunkt zu organisieren, der letztlich ersatzlos abgesagt werden muss. Das hat es noch nie gegeben in der Geschichte des Drachenbootrennens. Zwar mussten wir zweimal - auch wegen der Witterungsbedingungen - einen Wettkampf unterbrechen. Aber dass wir ihn noch nicht einmal antreten können, ist schon hart.

Falls die Elbe rechtzeitig sinken sollte: Besteht noch eine Möglichkeit, sich kurzfristig umzuentscheiden?

Nein, die Entscheidung steht. Unser Rennen wird nicht stattfinden. Bei diesem Pegelstand können wir die Sicherheit der Teilnehmer nicht gewährleisten. Das Wasser steht außerdem bis vor dem Tor des Vereinsgeländes, der Fest-Platz ist unbenutzbar. Das Wasser ist einfach zu hoch. Wir können noch nicht einmal einen Steg legen. Selbst wenn die Elbe wieder in ihrem Bett ist - und dies erwarten wir erst Mitte der nächsten Woche - bleibt der Platz verschlammt. Erst vergangene Woche haben wir den Rasen reinigen lassen, fragen Sie nicht, wie teuer das war.

Gibt es einen Notfallplan?

Natürlich. Diesen haben wir Mittwoch Abend in einer langen Sitzung erarbeitet. Unser Kulturprogramm wird trotzdem stattfinden. Wir bauen die Bühne im Bootshaus auf. Sowohl die Jindrich Staidel Combo als auch DJ Bongo, DJ Robert Drechsler und die Combo Gurilly werden von Freitag bis Sonntag wie geplant für Stimmung sorgen.

Bekommen die angemeldeten Teams ihre Anmeldegebühren zurück?

Das können wir leider nicht leisten. Das Geld ist längst ausgegeben worden. Wir haben über 2000 T-Shirts drucken lassen, 68 Eistorten, Pokale und Siegersekt besorgt.

Was passiert jetzt damit?

Die T-Shirts und das Eintrittsbändchen stehen jedem Teilnehmer zu. Momentan lassen wir noch ein Emblem aufdrucken, das bleibt jedoch eine Überraschung. Die Eistorten werden verkauft und den Sekt trinken wir zusammen mit den Teilnehmern, die alle herzlich ins Bootshaus eingeladen sind.

Gespräch: Katrin Tominski

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 28.06.2013

Katrin Tominski

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