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80. Duell zwischen Dynamo und Aue: Dresden brennt im Erzgebirge auf Revanche

80. Duell zwischen Dynamo und Aue: Dresden brennt im Erzgebirge auf Revanche

Die einen wollen Revanche, die anderen kämpfen ums Überleben: Am Samstag ist im 80. Sachsenderby zwischen den Fußball-Zweitligisten FC Erzgebirge Aue und der SG Dynamo Dresden jede Menge Brisanz drin.

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Das Hinspiel: Der Dresdner Mickael Pote (l) scheitert an Aues Torwart Martin Männel.

Quelle: Thomas Eisenhuth

Trotz des sicheren Klassenerhaltes und den möglichen Derby-Einnahmen in der kommenden Saison will man in Dresden nichts von Schützenhilfe wissen. „Die wird es nicht geben. Wir wollen immer unsere Fans glücklich machen und das sind sie nur mit einem Sieg oder einem Punktgewinn“, erklärt Dresdens Trainer Ralf Loose.

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Auch Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) sah die Niederlage der Schwarz-Gelben. 1:2 verlor Dynamo Dresden gegen Erzgebirge Aue.

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Während Dresden sportlich auf den kompletten Kader setzen kann, gibt es bei Aue noch einige Wackelkandidaten. Fabian Müller (Fuß), Guido Kocer (Oberschenkel) und Kevin Schlitte (Zerrung) sind angeschlagen. Oliver Schröder fällt mit seiner Schulterverletzung auf jeden Fall aus und für Thomas Paulus reicht es wohl nur für die Bank. „Es wird ein sehr emotional beladenes Spiel und ein Highlight für jeden, der dabei ist. Wir spielen zu Hause und wollen die drei Punkte“, gibt sich Aues Coach Karsten Baumann kämpferisch. Im Erzgebirge rechnet man mit einem ausverkauften Stadion (15 000 Zuschauer), wobei 2700 Fans aus Dresden anreisen werden. „Wir wollen ein Fußballfest feiern. Die drei Punkte sind sehr wichtig für uns, aber noch wichtiger ist, dass um das Stadion Ruhe herrscht und die Fans miteinander einen friedlichen Umgang haben. Krawalle bleiben hoffentlich außen vor“, betonte Aues Sportdirektor Steffen Heidrich vor der Partie. Die Bilanz spricht für die Erzgebirger, da der letzte Dynamo-Sieg in Aue vom 30. März 1996 datiert, als es in der Regionalliga Nord-Ost ein 2:1 gab. Seitdem trennten sich beide Teams in Aue fünfmal Unentschieden, viermal verließen die „Veilchen“ den Platz als Sieger.

Tina Hofmann, dpa

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