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76 Minuten reichen DSC-Volleyballerinnen zum Sieg

76 Minuten reichen DSC-Volleyballerinnen zum Sieg

Trainer Alexander Waibl konnte sich gestern auf der Rückfahrt im Bus zurücklehnen. Seine Mannschaft hat die Pflichtaufgabe beim VT Aurubis Hamburg souverän gelöst und einen glatten 3:0-Erfolg (25:23, 25:13, 25:17) gelandet.

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Die Volleyballerinnen des Dresdner SC bejubeln in Hamburg einen ungefährdeten Auswärtssieg. Der Meister ließ den Hanseatinnen keine Chance.

Quelle: MSSP - Robert Lechtenbrink

Hamburg/Dresden. Mit dem vierten Sieg im fünften Spiel rückte der deutsche Meister auf den zweiten Platz vor. "Ich bin super zufrieden", so Waibl, "die Mannschaft hat das, was sie derzeit kann, gut abgerufen."

Nach nur 76 Minuten hatten die Dresdnerinnen ihren Arbeitstag beendet und konnten wieder ihre Sachen packen. "Das tut uns natürlich in diesen stressigen Wochen ganz gut", so der DSC-Trainer, der nach der kurzen Analyse mit den Gedanken schon wieder beim nächsten Spiel war. Und da wartet am Mittwoch mit Impel Wroclaw in der Champions League ein ganz anderes Kaliber auf den DSC.

In Hamburg verzichtete Waibl noch auf Lisa Izquierdo. "Wir wollten kein Risiko eingehen, bei Belastung macht der Muskelansatz an der Wade noch immer schnell zu", erläuterte der Trainer, der anfangs auch Gina Mancuso (Rückenprobleme) schonte, dafür mit Katharina Schwabe im Angriff startete. Und der DSC verschaffte sich blitzschnell einen klaren Vorsprung (11:5). Doch dann wackelte die Annahme, folglich klemmte es auch im Angriff ein wenig und auf der Gegenseite arbeitete Jana Franziska Poll, die später mit 18 Punkten erfolgreichste Hamburger Scorerin war, sehr effektiv. Waibl reagierte und wechselte Gina Mancuso für Katharina Schwabe ein. ",Schwabi' ist nach ihrer Verletzung auch noch nicht wieder bei 100 Prozent, aber es war dennoch ein guter Schritt, um langsam wieder reinzukommen", meinte der DSC-Coach. Mit Mancuso stabilisierte sich das Spiel der Gäste wieder, Michelle Bartsch verwandelte den dritten Satzball.

Im zweiten Durchgang agierte der Meister noch kompakter, aus sicherer Annahme konnte Regisseurin Laura Dijkema ihre Angreiferinnen sehr variabel einsetzen, dazu packte auch die Blockabwehr besser zu. "Die Mannschaft hat auch unsere taktische Linie gut umgesetzt. So hatten wir auch Karine Muijlwijk im Griff", lobte Waibl sein Team. Auch nach der anschließenden Zehn-Minuten-Pause knüpften die DSC-Damen an diese Leistung an, starteten mit einer 4:0-Führung in den dritten Satz, den sie ebenso souverän absolvierten. Sie zeigten sich den Hamburgerinnen dabei in allen Elementen überlegen, hatten stets eine Antwort mehr in petto. Und Gina Mancuso verwandelte gleich den ersten Matchball zum Sieg. Diagonalangreiferin Kristina Mikhailenko und Mittelblockerin Kathy Slay waren mit jeweils 13 Zählern die besten Punktesammlerinnen auf Seiten des DSC. Als "wertvollste Spielerin" wurde Laura Dijkema geehrt.

Einen freien Tag kann Waibl seinen Schützlingen allerdings heute nicht gönnen: "Wir werden am Nachmittag ein Balltraining absolvieren und anschließend auch noch ein wenig Kraft machen." Bevor es morgen Vormittag mit dem Bus nach Breslau geht, steht zudem noch das Video-Studium des nächsten Gegners auf dem Programm. Morgen Nachmittag bittet Waibl sein Team dann schon in Breslau wieder zum Training.

Astrid Hofmann

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