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6-Punkte-Wochenende: Wiedererstarkte Eislöwen schlagen Landshut mit 5:2

6-Punkte-Wochenende: Wiedererstarkte Eislöwen schlagen Landshut mit 5:2

Die Eislöwen haben ihren dritten Sieg in Folge gefeiert. Das Team von Thomas Popiesch setzte sich nach dem Auswärtserfolg am Freitag in Kassel gestern daheim vor 3132 Zuschauern gegen den EV Landshut mit 5:2 (1:1, 3:1, 1:0) durch.

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Ex-Eislöwe Patrick Jarrett (li.) beim Plausch mit Hugo Boisvert.

Quelle: Dehli-News / Frank Dehlis

Damit landeten die Elbestädter das erste Sechs-Punkte-Wochenende seit Anfang Dezember. "Das war angesichts der engen Tabellensituation ganz wichtig", freute sich der Trainer.

Das Personalkarussell drehte sich bei den Eislöwen auch vor dieser Partie nicht gerade in die positive Richtung. Neben den Langzeitverletzten Sami Kaartinen, Bruce Becker und John Koslowski fehlten auch Feodor Boiarchinov, der in Kassel mit Verdacht auf Innenbandriss im Knie ausgeschieden war und heute zum MRT muss, sowie der gesperrte Jonas Schlenker und auch Jonas Müller, der doch in Berlin gebraucht wurde. Dafür schickte Eisbären-Coach Uwe Krupp Torhüter Mathias Niederberger, der gegen Nürnberg eine starke Leistung bot und weitere Spielpraxis sammeln soll. So musste Kevin Nastiuk, der in Kassel eine überragende Partie geboten hatte, auf der Bank und Peter Holmgren auf der Tribüne Platz nehmen.

Die Partie begann für die Landshuter in der 9. Minute mit einem Schock. Kapitän Cody Thornton verletzte sich, musste mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ins Krankenhaus. Als Andreas Gawlik wenig später in der Kühlbox saß, nutzten die Eislöwen das erste Überzahlspiel durch Petr Macholda, der zum 1:0 einnetzte (11.). Anschließend erarbeiteten sich die Gastgeber weitere Chancen, konnten aber auch aus einem 5:3-Powerplay kein Kapital schlagen. Landshut hatte sich inzwischen vom Schock erholt und Peter Abstreiter konnte nach schönem Pass des Ex-Eislöwen Patrick Jarrett zum 1:1 (16.) ausgleichen. Das gab den Gästen Auftrieb.

Thomas Popiesch fand in der Pause offensichtlich die richtigen Worte, denn kurz nach Wiederbeginn schlugen die Dresdner gleich doppelt zu. Erst besorgte Dominik Grafenthin das 2:1 (23.), eine Minute später erhöhte "Goldhelm" Stefan Chaput auf 3:1. Aber die Landshuter blieben gefährlich, tauchten mehrfach vor dem Gehäuse von Matthias Niederberger auf. Der Berliner zeigte mehrfach seine Qualitäten. Genau zum richtigen Zeitpunkt gelang auf der Gegenseite Arturs Kruminsch nach schönem Anspiel von Lukas Slavetinsky das 4:1 (29.). Dass noch längst nicht alle Messen gelesen waren, zeigten die Niederbayern in der 33. Minute, als ihnen durch Bill Trew der zweite Treffer gelang. So blieb es spannend. Im Schlussabschnitt verteidigten die Eislöwen ihren Vorsprung, auch wenn die Konzentration nachließ. Als die Gäste schließlich alles auf eine Karte setzten und für ihren Torhüter einen sechsten Feldspieler brachten, machte Kapitän Hugo Boisvert mit einem Schlenzer ins leere Gehäuse alles klar.

Noch bevor die blau-weißen Fans ihre Mannschaft für diesen Sieg feierten, ließen sie Patrick Jarrett, der als bester Spieler der Landshuter geehrt wurde, hochleben. "Es ist immer schön, nach Dresden zurückzukehren und ich bleibe auch noch eine Nacht da", erklärte der ehemalige Eislöwen-Kapitän. Dresdens Verteidiger Lukas Slavetinsky, der einen Puck an die Ferse bekommen hat und hofft, dass er sich trotz Schmerzen nicht ernsthaft verletzt hat, erklärte den Aufwärtstrend seines Teams: "Die Mannschaft hat sich nach der sehr stressigen und anstrengenden Weihnachtszeit, in der wir in ein kleines Loch gefallen waren, jetzt erholt. Wir sind alle wieder frischer."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 19.01.2015

Astrid Hofmann

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