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4000 Zuschauer beim vorletzten Saisonrenntag in Dresden-Seidnitz - Dresdner Trainer mit guten Resultaten

4000 Zuschauer beim vorletzten Saisonrenntag in Dresden-Seidnitz - Dresdner Trainer mit guten Resultaten

Filip Minarik war beim vorletzten Galopp-Renntag in Dresden-Seidnitz der "Mann des Tages". Der 37-jährige Tscheche sattelte am Sonnabend vor 4000 Zuschauern gleich drei Sieger und setzte damit seine Aufholjagd im Rennen um das Championat fort.

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Im zweiten Rennen, dem Herbstpreis des Dresdner Rennvereins, musste Filip Minarik auf Oggetta (rechts) ausnahmsweise Viktor Schulepov auf Shamrock (Mitte) den Vortritt lassen; links Sabrina Wandt auf Helga.

Quelle: Sebastian Schubert

Dresden . Derzeit lauert der Titelverteidiger als Dritter mit nunmehr 62 Siegen hinter den beiden führenden Reitern Andrasch Starke (72 Jahressiege) und Adrie de Vries (67).

Gleich zum Auftakt des Renntags schnappte Filip Minarik mit Noble Galileo aus dem Stall von Mario Hofer in einem Zweijährigen-Rennen über 1900 Meter dem etwas höher eingeschätzten Flamingo Star unter Lokalmatador Alexander Pietsch den Sieg vor der Nase weg. Von den ursprünglich sechs gemeldeten Startern rückten übrigens nur noch vier in die Startboxen ein. Auch im zweiten Rennen war Minarik mit Oggetta nicht chancenlos, musste allerdings dann Shamrock unter "Altmeister" Viktor Schulepov den Vortritt lassen. Der dreijährige Wallach sorgte mit seinem Erfolg übrigens dafür, dass Trainer Hans-Jürgen Gröschel seinen 1086. Sieg feierte und so mit seinem Vater, dem Dresdner Hans Gröschel, der es in seiner Karriere auf exakt so viele Treffer brachte, gleichzog. Schon ein Rennen später überholte Gröschel junior mit dem Erfolg von Platin Storm dann sogar seinen Vater. Für Filip Minarik gab es dann im Hauptrennen, dem mit 5200 Euro dotierten "Buchmacher Albers Steher Cup" über 2950 Meter den nächsten Grund zum Feiern. Nachdem Alexander Pietsch mit Prinz Phönix das Feld der sieben Starter lange angeführt hatte, ging Minarik mit Ozero auf der Zielgeraden locker vorbei und gewann souverän mit fünf Längen Vorsprung. "Es ging leichter als ich dachte", freute sich Minarik über den Erfolg mit dem dreijährigen Hengst aus dem Düsseldorfer Stall von Sascha Smrczek. Seinen Triumph Nummer drei landete der Champion gleich ein Rennen später, als er mit Annius als Erster über die Ziellinie ritt. Da Alexander Pietsch nur einen Tageserfolg erkämpfen konnte, ging das interne Duell klar zu Gunsten des Tschechen aus.

Grund zur Freude hatten aber auch die Seidnitzer Trainer, allen voran Frank Lippitsch. Der aus Wittichenau stammende Besitzertrainer feierte zuerst mit Lairy (Pietsch) einen nicht unbedingt zu erwartenden Treffer und im letzten Rennen zeigte dann auch die achtjährige Diacetta der Konkurrenz die Hufe. Zum durchaus guten Abschneiden der Dresdner Farben trugen außerdem Claudia Barsig mit den zweiten Plätzen von Timara und Sinfonie sowie dem vierten Rang von Salzenforst bei, dazu galoppierten Sorea (3.) und Ustana (4.) von Lutz Pyritz ins Geld.

Leider hatten noch einige Besitzer und Trainer ihre Starter zurückgezogen, so dass in den sieben Rennen nur noch 56 Vollblüter in die Boxen einrückten. Deshalb waren die Verantwortlichen des Dresdner Rennvereins mit dem Gesamtumsatz von 116 759,42 Euro am Ende auch zufrieden.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 22.10.2012

Astrid Hofmann

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