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4. Renntag in Dresden-Seidnitz: Favoritensieg durch Devastar

5800 Zuschauer 4. Renntag in Dresden-Seidnitz: Favoritensieg durch Devastar

Für Trainer Markus Klug und Jockey Adrie de Vries hat sich am Sonnabend die lange Reise von Köln nach Dresden gelohnt. Mit dem vierjährigen Hengst Devastar landeten sie den Sieg im Hauptrennen des vierten Renntages in Seidnitz.

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Der vierjährige Hengst Devastar setzte sich unter Jockey Adrie de Vries im Hauptrennen durch und heimste für seine Besitzer 14 000 Euro ein.

Quelle: Frank Sorge

Dresden. Für Trainer Markus Klug und Jockey Adrie de Vries hat sich am Sonnabend die lange Reise von Köln nach Dresden gelohnt. Mit dem vierjährigen Hengst Devastar landeten sie den Sieg im Hauptrennen des vierten Renntages in Seidnitz. Der 23:10-Favorit wurde seiner Rolle unter dem Ex-Champion de Vries vollauf gerecht und sicherte sich im „bwin Sachsenpreis“, dem mit 25 000 Euro dotierten Listenrennen über 1900 Meter, die 14 000 Euro Siegprämie. Klug, der selten Gast in Elbflorenz ist, freute sich sehr über seinen 39. Jahrestreffer: „Das ist mein bisher größter Erfolg auf dieser Bahn. Es war ein ideales Rennen, der Hengst konnte sich auf der Zielgeraden locker lösen.“ Mit Arles unter Eduardo Pedroza kam eine Mitfavoritin auf Platz zwei und verwies Apoleon auf Rang drei.

In den anderen sieben Rennen erlebten die 5800 Zuschauer nicht immer solche Favoritensiege, sondern auch einige deftige Überraschungen. Für eine davon sorgte auch die Lokalmatadorin Beresina aus dem Seidnitzer Stall von Stefan Richter. Die fünfjährige Stute gewann unter Jozef Bojko als 152:10 gewettete Außenseiterin das dritte Rennen vor Global Love, dem von Lutz Pyritz betreuten A Miracle und Vallante. Die Viererwette wurde in diesem Rennen gar nicht getroffen. Weil Claudia Barsigs Blue Night auch noch vom Start verwiesen worden war, gab es bei German Tote einige Verzögerungen, die den Veranstaltern vom Dresdner Rennverein kaum gefielen.

Doch den Gesamteindruck von diesem Renntag, bei dem sich die Top-Jockeys ein Stelldichein gaben, ließ sich der Gastgeber aber nicht verhageln: „Das Wetter hat gepasst. Trotz Schuleinführungen, Olympia und Dynamo-Auftakt kamen sehr viele Besucher, das hat uns sogar ein wenig überrascht und natürlich gefreut. Deshalb können wir zufrieden sein“, erklärte Rennvereins-Vizepräsident Rainer Naseband.

Auch die Dresdner Trainer trugen zum positiven Gesamtbild bei. So durfte sich Stefan Richter noch über einen weiteren Sieg durch Global Thunder freuen. Lutz Pyritz verbuchte neben dem dritten Platz von A Miracle noch zwei zweite Plätze durch Bear Paolina und Ustana, Claudia Barsig verfehlte mit Connected (2.) im zweiten Rennen hinter Favorit Fidji nur knapp einen Treffer und erzielte mit Shabraque und Sweet Moments noch zwei dritte Ränge.

Am Toto wurden 125 209,20 Euro umgesetzt – etwas mehr als 2015. „Wenn wir nicht durch zwei Rückzahler Geld eingebüßt hätten und uns sicher auch durch die Verzögerungen bei German Tote einiges verloren ging, wäre es sogar noch mehr gewesen“, befand Naseband. Er versprach, dass sich der Rennverein darum bemüht, dass demnächst wieder mehr Kassen besetzt sind.

Von Astrid Hofmann

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