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4 Millionen Euro für flutsichere Sportstätten

Geld für Ruderhaus Cotta und Sportplatz Stuttgarter Straße 4 Millionen Euro für flutsichere Sportstätten

Grund zur Freude für die Fußballer des FV Süd-West Dresden: Ihre Heimspielstätte an der Stuttgarter Straße wird modernisiert und ausgebaut. Viel Geld fließt zudem in das Ruderhaus Cotta.

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Viel Geld fließt zudem in das Ruderhaus Cotta. Auf dem Gelände nahe der Weißeritzmündung in die Elbe soll ein hochwassersicherer Neubau das bisherige Trainerhaus RE 22 ersetzen

Quelle: dpa

Dresden. Grund zur Freude für die Fußballer des FV Süd-West Dresden: Ihre Heimspielstätte an der Stuttgarter Straße wird modernisiert und ausgebaut. Nach Angaben der Dresdner Stadtverwaltung von gestern entsteht ein neuer Rasenplatz inklusive Flutlichtanlage. Hinzu kommt ein modernes Funktionsgebäude mit Vereinsraum, Trainerbüro, Umkleiden und Nebenräumen. Wie es weiter hieß, fördert der Freistaat das Projekt mit einem Anteil in Höhe von 1,5 Millionen Euro, die Gesamtkosten belaufen sich auf 2,5 Millionen Euro.

Die Neubauten sollen langfristig Sportanlagen auf Dauer ersetzen, die von Hochwasser betroffen sind. Damit könnte auch der schon länger angedachte Umzug des SV Johannstadt wieder ins Blickfeld rücken. Der Frauen-Landesligist ist am Käthe-Kollwitz-Ufer heimisch und hatte in der Vergangenheit mehrfach mit Elbefluten zu kämpfen.

Für den Sommer dieses Jahres sei ohnehin geplant, den 16 Jahre alten Kunstrasen an der "Stuttgarter" zu sanieren. Dies soll etwa drei Monate dauern. Dabei werde auch dort eine neue Flutlichtanlage gebaut, die weniger blenden, aber dafür den Sportplatz besser ausleuchten soll. Dafür investiert die Stadt 652 500 Euro. Auch die Umkleide- und Sanitärcontainer sollen ersetzt werden.

Viel Geld fließt zudem in das Ruderhaus Cotta. Auf dem Gelände nahe der Weißeritzmündung in die Elbe soll ein hochwassersicherer Neubau das bisherige Trainerhaus RE 22 ersetzen. Wie die Stadt mitteilte, werden darin Umkleiden und Büros sowie zwei flutgefährdete Krafträume aus dem Haupthaus untergebracht. Wasserundurchlässiger Beton solle den Keller abdichten, auch Fenster und Türen erhalten einen zusätzlichen Hochwasserschutz. Zudem stehe das Gebäude künftig etwas höher. Die Gesamtkosten für diesen Neubau betragen rund 1,5 Millionen Euro. Rund 840 000 Euro will der Freistaat dazu beisteuern.

"Ich bin sehr froh und dankbar, dass die Sächsische Aufbaubank die beantragten Mittel für diese wichtigen Projekte bewilligt und damit die Anstrengungen des Eigenbetriebes Sportstätten weiterhin unterstützt, die Anlagen für den Dresdner Sport einerseits wieder komplett herzustellen und andererseits bei einem zukünftigen Hochwasser den Sport abzusichern, betonte Dresdens Finanzbürgermeister Peter Lames (SPD). Bei den Landesfördermitteln handelt es sich um Geld aus einem Programm zur Beseitigung von Schäden, die das Elbhochwasser 2013 an öffentlichen Infrastruktureinrichtungen verursacht hat.

Stefan Schramm

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