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22. Internationaler Dresdner Citylauf mit neuem Teilnehmerrekord

22. Internationaler Dresdner Citylauf mit neuem Teilnehmerrekord

Paul Schmidt holte im Zielspurt noch einmal alles aus sich heraus, doch der Holländer Dennis Licht rettete nach 10 Kilometern einen hauchdünnen Vorsprung ins Ziel.

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Die Halbmarathon-Sieger Gladys Kiprotich und Dickson Kurui im Gespräch.

Quelle: Franziska Schmieder

Damit gewann der niederländische Meister in 30:30 Minuten die 22. Auflage des Internationalen Dresdner Citylaufes über 10 km vor dem Dresdner Lokalmatadoren, der mit 30:31 Minuten eine neue persönliche Bestzeit aufstellte und sich zugleich den Sachsenmeistertitel sicherte. Platz drei ging an Sven Weyer (SG Spergau/30:48), der lange Zeit auf Platz zwei gelegen hatte.

Dennis Licht, der schon jetzt sein Olympia-Ticket für London in der Tasche hat, war das Rennen unheimlich schnell angegangen und hatte sich einen beträchtlichen Vorsprung vor den beiden Konkurrenten verschafft. Doch diesem Tempo musste er in der letzten Runde durch die Dresdner Innenstadt etwas Tribut zollen. Paul Schmidt, der erst am Tag zuvor aus einem dreiwöchigen Höhentrainingslager aus Kenia zurückgekehrt war, meinte später: "Schade, dass der Holländer von Anfang an sein eigenes Ding gemacht hat. Gemeinsam hätten wir vielleicht noch eine bessere Zeit erreichen können."

Dennoch war der 26-Jährige zufrieden: "Ich konnte meine Bestleistung um 30 Sekunden steigern und bin relativ konstant gelaufen. Natürlich musste man sich etwas durch den Läuferpulk kämpfen und dabei auch ein paar Schritte mehr machen", berichtete Schmidt, der in Kenia rund 600 Trainingskilometer absolvierte. "Damit habe ich eine gute Grundlage für die Saison geschaffen. Außerdem konnte ich bei meinem ersten Höhentrainingslager viele wertvolle Erfahrungen sammeln, die ich nicht nur als Läufer, sondern auch als Sportmediziner verwerten möchte", so der Elbestädter, der sich auf die nächsten sportlichen Ziele fokussiert: "Mitte April werde ich die Deutsche Meisterschaft im Halbmarathon bestreiten und dann bereite ich mich auf den Oberelbe-Marathon vor."

Ein Kuriosum gab es gestern bei den Frauen, denn die Ungarin Beata Rakonczai und die Slowakin Katarina Beresowa liefen zeitgleich in 36:20 Minuten über die Ziellinie. Nach Fotoentscheid wurde die ungarische Meisterin zur Siegerin erklärt. Dritte wurde die Leipzigerin Melanie Apitzsch (38:44), die sich damit Gold in der Sachsenmeisterschaft erkämpfte. Athletenmanager Dieter Albertus lobte die Leistung von Beata Rakonczai, die noch am Tag zuvor in der Nähe von Bern einen 15-km-Lauf bestritten hatte.

Die Siege im Halbmarathon gingen erwartungsgemäß an die kenianischen Favoriten Dickson Kurui, der in 1:10:25 Stunden gewann, und Gladys Kiprotich, die nach 1:16:52 Stunden über die Ziellinie lief.

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Während der Zieleinlauf bereits eine halbe Stunde zurücklag, waren an der EnergieVerbund-Arena immer noch Läufer unterwegs. Hier wurden sie mit Wasser versorgt.

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Mit der Sonne um die Wette strahlen konnte Organisationschef Holger Poland, denn mit 2100 Läuferinnen und Läufern wurde die magische 2000-er Marke geknackt und ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt. "Natürlich hatten wir diesmal viel Glück mit dem Wetter", meinte Poland und gab zu: "Durch den Rathausumbau war es organisatorisch alles etwas schwierig und lief vielleicht noch nicht so rund wie sonst. Doch wir arbeiten daran und haben jetzt schon den Termin für 2013 im Kalender angestrichen. Am 24. März wird die 23. Auflage über die Bühne gehen."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 19.03.12.

Tina Hofmann

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