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2:3 in Lüneburg: VC Dresden streicht im Pokal die Segel

2:3 in Lüneburg: VC Dresden streicht im Pokal die Segel

Bittere Pleite für die Volleyballer des VC Dresden. Der Erstliga-Aufsteiger musste gestern Abend im DVV-Pokal bereits im Achtelfinale die Segel streichen.

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Lüneburg . Das Team von Trainer Sven Dörendahl verlor vor 600 Zuschauern beim Nord-Zweitligisten SVG Lüneburg in einem Fünf-Satz-Krimi mit 2:3 (25:19, 22:25, 24:26, 25:14, 7:15) Sätzen und musste seinen Traum vom Einzug ins Viertelfinale begraben. Stattdessen feierte die Gastgeber um Mannschaftskapitän Mischa Urbatzka ausgelassen den Einzug in die nächste Runde.

Dabei waren die Elbestädter im ersten Satz gut gestartet und konnten mit 1:0 in Führung gehen. Doch schon im zweiten Abschnitt schlichen sich zu viele Fehler ins Spiel der Dresdner und die von Ex-Nationalspielerin Sylvia Roll betreuten Lüneburger glichen nach Sätzen aus. Im dritten Durchgang führte der VC erst mit 12:8, dann aber kämpften sich die Gastgeber wieder heran und bis zum 19:19 blieb es ausgeglichen.

In der heißen Schlussphase lagen die Dörendahl-Schützlinge mit 24:22 vorn, vergaben aber beide Satzbälle. Dagegen nutzte der Zweitligist seine erste Chance. Im vierten Abschnitt fingen sich die Dresdner wieder, diktierten klar das Geschehen und sicherten sich den Satzausgleich. Im entscheidenden fünften Durchgang aber gerieten die VC-Männer gleich mit 3:8 ins Hintertreffen. Die nun frenetisch von ihren Fans angefeuerten Hausherren wuchsen über sich hinaus, spielten druckvoll und clever, während der Erstligist nicht mehr viel entgegenzusetzen hatte. Nach insgesamt 108 Minuten verwandelten die Lüneburger den ersten Matchball zum umjubelten Sieg.

Die Elbestädter verließen dagegen mit enttäuschten Gesichtern das Spielfeld. Aus dem erhofften Erfolgserlebnis wurde nichts. Das VC-Team ist übrigens der einzige Erstligist, der sich in dieser Runde einem Zweitliga-Team beugen musste.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 08.11.2012

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