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13. Shotokan-EM: Dresden begrüßt am Wochenende 673 Karateka aus 22 Nationen

13. Shotokan-EM: Dresden begrüßt am Wochenende 673 Karateka aus 22 Nationen

"Ich freue mich, dass wir die 13. Shotokan-Europameisterschaft in Dresden veranstalten können", sagt S.K.I.D-Geschäftsführer Eugen Landgraf. Am kommenden Wochenende geben sich 673 Karateka aus 22 Ländern ein Stelldichein in der Energie-Verbund-Arena, wo sonst eine Eisfläche die Blicke auf sich zieht.

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Vor 18 Jahren fanden zuletzt internationale Titelkämpfe in Deutschland - in Düsseldorf - statt. Eugen Landgraf, Träger des 7. Dan, berichtet: "Bei der Bewerbung haben wir uns gegen die Schweiz als stärksten Konkurrenten durchgesetzt und sind stolz, den Zuschlag erhalten zu haben. Karate etabliert sich immer mehr als Wettkampfsport."

Den Mai betrachtet Hallenmanager Steffen Baronick als "günstigen Zeitraum. Das Eis ist abgetaut, die 160 schweren Scheiben Sicherheitsglas wurden zurückgebaut und ein Schutzboden als Untergrund für die Tatami (auf sechs Matten wird gekämpft) aufgelegt. Zudem werden das nötige Mobiliar wie Siegerpodeste und spezielle Datentechnik installiert. "Wir werden großzügig von der Stadt, der Sparkasse und weiteren Sponsoren unterstützt", bedankt sich Tilo Wolf, Leiter des Organisationskomitees der 13. SKIEF European Championship, vom Dojo Sakura Pirna. "Der Vorverkauf läuft gut. Es verspricht, ein cooles Event in der Elbmetropole zu werden. Wir sind gut aufgestellt." Das Budget beträgt 80 000 Euro. Erwartet werden hochrangige Gäste aus Japan, darunter Hirokazu Kanazawa Soke, als 10. Dan höchstgraduierter Großmeister der Welt, die das erste Training am Donnerstag begleiten werden.

70 Kampfrichter bewerten die Wettbewerbe in Kata (Formenlauf) und Kumite (Kampf). Das Aufeinandertreffen Mann gegen Mann wird vorzeitig beendet, wenn sich ein Kämpfer eineinhalb Punkte "verdient", also einen Ippon und einen Waza-Ari oder drei Waza-Ari. Die deutsche Mannschaft braucht sich nicht zu verstecken. "Wir treten mit einem sehr jungen Nationalteam an, setzen trotzdem hohe Erwartungen in die Starter. Gerade aus der Dresdner Region gibt es einige aussichtsreiche Kandidaten. Da das Niveau sehr hoch ist, ist es allerdings schwer Platzierungen vorauszusagen", wirft Eugen Landgraf einen Blick voraus. Beispielsweise Hannes Röseler (3. Dan) aus dem Dojo Ouchi. Der 28-jährige Krankenpfleger heimste bei der letzten EM 2011 in Ungarn Bronze in der Kata ein. Auch Bruder Richard, Vize-Europameister vor zwei Jahren im Kumite, ist extra von einem Auslandsaufenthalt in Neuseeland in seine Heimatstadt gereist.

Tickets gibt es an den Tageskassen für sechs bzw. drei Euro (ermäßigt). Im Angebot ist auch eine Drei-Tages-Karte für 16 (sieben) Euro.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 07.05.2014

Günther Frank

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