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0:3 in Aalen: Dynamo Dresden zittert um den Ligaverbleib

0:3 in Aalen: Dynamo Dresden zittert um den Ligaverbleib

Direkter Klassenverbleib oder Relegation: Im Fernduell mit dem sächsischen Rivalen Erzgebirge Aue spielt Dynamo Dresden am kommenden Wochenende um den 15. Platz in der 2. Fußball-Bundesliga.

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Dynamo Dresden hat auswärts mit 0:3 gegen Aalen verloren.

Quelle: dpa

Am vorletzten Spieltag verloren die Dresdner am Sonntag beim VfR Aalen mit 0:3 (0:1). Vor 11.116 Zuschauern in der Scholz Arena besiegelten Tim Kister (19. Minute), Robert Lechleiter (79.) und Leandro (89.) per Foulelfmeter mit ihren Treffern das 15. sieglose Auswärtsspiel der Dresdner hintereinander. Wegen einer Notbremse verlor Dynamo in der 88. Minute Filip Trojan mit Rot.

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Aalens Robert Lechleiter trägt Teamkollegen Michael Klauß Huckepack.

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Am nächsten Sonntag braucht Dresden am letzten Spieltag einen Heimsieg gegen Jahn Regensburg und Schützenhilfe von Absteiger SV Sandhausen gegen Aue, um ohne Umweg in der 2. Liga zu bleiben. „Wenn du so sorglos vor dem Tor agierst, kannst du nicht gewinnen“, monierte Sebastian Schuppan und schimpfte über „Blödheit“ und „Naivität“ vor dem gegnerischen Tor. Zudem haderte er mit einigen Entscheidungen von Schiedsrichter Robert Hartmann. „Aber wir wollen es nicht auf ihn abwälzen. Wir hatten es selbst in der Hand“, gab er zu, „jetzt müssen wir wieder zittern und hoffen, dass die anderen mitspielen.“

Dresden musste im vorletzten Saisonspiel ohne Innenverteidiger Romain Bregerie auskommen. Der Franzose, der erst kürzlich seinen Vertrag für die 2. Liga bis 2016 verlängert hatte, saß eine Gelb-Sperre ab. Als Ersatz lief der erst 21 Jahre Bjarne Thoelke zum ersten Mal unter der Regie von Trainer Peter Pacult auf. „Ich bin zu 100 Prozent davon überzeugt, dass er seine Sache tadellos machen wird“, sprach der Österreicher dem Oberliga-Spieler sein Vertrauen aus.

Doch ausgerechnet eine Unaufmerksamkeit von Thoelke führte zum 0:1. Nach der Ecke von Leandro ließ der Innenverteidiger seinen Gegenspieler Kister einen Augenblick zu weit weg und prompt köpfte der Aalener Abwehrspieler wuchtig ins Dynamo-Tor.

Bis dahin waren die Gäste die spielbestimmende Mannschaft. Gegen die erstaunlich passiven Aalener nutzten die Dresdner die Räume zu konstruktivem Kombinationsspiel. „Wir müssen geschickt zu Werke gehen“, hatte Pacult von seinen Mannen gefordert. Vor allem Idir Ouali auf der linken Angriffsseite entfachte viel Druck, ohne jedoch zwingende Torchancen zu kreieren. Diese hatte dagegen Filip Trojan, dessen Schuss aus halbrechter Position im Strafraum Kister auf der Linie mit dem Knie parierte.

Nach dem Rückstand musste Dresden noch mehr auf der Hut sein, denn Aalen zeigte zuvor vermisste Initiative. Kurz vor der Pause verhinderte Torhüter Benjamin Kirsten gegen Michael Klauß das 0:2. Und auch nach der Pause drückte der Gastgeber, es drohte in einigen Situationen ein weiteres Gegentor: Robert Lechleiter vergab binnen 60 Sekunden zwei Großchancen.

Aufseiten der Dresdner schafften es Trojan und Tobias Müller in einer gemeinsamen Aktion in der 48. Minute nicht, den Ball ins Tor der Aalener zu bugsieren. Doch der Tabellen-16. ließ sich davon nicht entmutigen und versuchte unermüdlich, mindestens einen Punkt zu erobern. Doch durch die verstärkte Offensive litt die Abwehr. Aalens Kister vergab eine große Chance aus Nahdistanz und Klauß verzog nach einem Konter. Lechleiter hingegen machte es besser und markierte mit einem strammen Linksschuss von der Strafraumgrenze das vorentscheidende 2:0 für die Gastgeber.

dpa

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