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Weltmeisterin Brennauer will glänzen wie 2014

Radsport Weltmeisterin Brennauer will glänzen wie 2014

Lisa Brennauer war bei der Straßen-WM 2014 mit zweimal Gold und einmal Silber die erfolgreichste Teilnehmerin. An diese Serie will die Allgäuerin ab Sonntag bei den Titelkämpfen in Richmond/Virginia anknüpfen.

Richmond. Wieder zweimal Gold und einmal Silber? "Ich hätte nichts dagegen", sagte Lisa Brennauer zwei Tage vor Beginn der Rad-Weltmeisterschaften auf der Straße in Richmond/Virginia.

Sie ist als erfolgreichste WM-Teilnehmerin von 2014 an die Ostküste der USA gereist, warnt aber vor überzogenen Erwartungen. "Von der Wiederholung einer solchen Erfolgsserie ist nicht auszugehen. Nicht nur im Teamzeitfahren ist die Konkurrenz härter geworden", sagte die 27 Jahre alte Allgäuerin der Deutschen Presse-Agentur. Trotzdem ist sie Optimistin, nicht nur wegen der drei Mut machenden Rundfahrt-Siege in dieser Saison: "Wir sind jetzt seit einer Woche hier. Ich fühle mich gut, bin fokussiert - und bereit", sagte sie.

Lisa Brennauer hatte im Vorjahr in Ponferrada in Spanien WM-Gold im Einzel- und Mannschaftszeitfahren und Silber im Straßenrennen geholt. Am Sonntag startet sie mit ihrem Team Lululemon in die Titelkämpfe. Am Dienstag steht das 30 Kilometer lange Einzelzeitfahren auf dem Programm, am Samstag bildet das Straßenrennen über 129,6 Kilometer den WM-Abschluss für die Frauen.

"Als Weltmeisterin hat man natürlich den Anspruch, die Titel zu verteidigen. Im Einzelzeitfahren kann man den Favoritinnenkreis etwas einengen, im Straßenrennen sind eher Überraschungen drin", sagte die Kemptenerin, die im Kampf gegen die Uhr vor allem mit der US-Fahrerin Kristin Armstrong und der Niederländerin Anna van der Breggen rechnet.

Im Teamzeitfahren zum Auftakt der Titelkämpfe rechnet sie vor allem mit dem niederländischen Rabobank-Team, das Lululemon, seit Jahren fast unantastbar, zuletzt in Schweden geschlagen hatte: "Andere Teams haben in letzter Zeit stark aufgeholt". Die WM-Strecke in der Universitätsstadt Richmond schätzt sie schwieriger ein als die in Ponferrada: "Es gibt hier mehr Rhythmuswechsel, viele Kurven, ein ständiges Auf und Ab."

dpa

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