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Tour-Form stimmt: Froome gewinnt zum dritten Mal Dauphiné

Radsport Tour-Form stimmt: Froome gewinnt zum dritten Mal Dauphiné

Vorjahressieger Chris Froome ist für die am 2. Juli beginnende 103. Tour de France gerüstet. Am Sonntag gewann der Brite zum dritten Mal die Generalprobe Dauphiné und setzte sich gegen die Hochkaräter Contador und Porte durch.

Superdévoluy. Chris Froome hat gegen starke Konkurrenz zum dritten Mal nach 2013 und 2015 das Critérium du Dauphiné gewonnen. Damit hat sich der 31 Jahre alte britische Radprofi auch den Weg zur erfolgreichen Verteidigung seines Gelben Trikots bei der am 2. Juli startenden Tour de France geebnet.

Der zweifache Sieger der Frankreich-Rundfahrt distanzierte beim Dauphiné seine mutmaßlichen Tour-Hauptkonkurrenten Alberto Contador aus Spanien (+ 35 Sekunden) und Richie Porte aus Australien (+ 21).

In der Endabrechnung landete Froome in der Gesamtwertung vor dem Franzosen Romain Bardet (12) und dem Iren Daniel Martin (19). Contador hatte im Finale noch einmal alles versucht und zum Schluss dreimal attackiert - doch gegen Froome und sein super Sky-Team war nichts zu machen. "Im Hinblick auf die Tour war dieser Sieg sehr wichtig - Meine Mannschaft war phänomenal", sagte Froome.

Auf der siebten und letzten Etappe reichte dem schlanken Briten am Sonntag in Superdévoluy nach 151 Kilometern Rang zehn. Den Tagessieg sicherte sich dessen Landsmann Stephen Cummings im Alleingang. Der Profi aus Rolf Aldags Dimension Data-Mannschaft aus Südafrika erreichte das Ziel mit 3:58 Minuten Vorsprung. Am Vortag hatte es in Méribel einen französischen Doppelerfolg gegeben. Thibaut Pinot siegte vor Bardet.

Bester deutscher Profi war Emanuel Buchmann. Der amtierende deutsche Meister hatte am Wochenende auf den schweren Finaletappen lange mit den Besten mitgehalten. Sein Teamkollege aus der deutschen Zweitliga-Mannschaft Bora-Argon, Dominik Nerz, war bereits am Freitag nach der Etappe ausgestiegen. Ansteigende Form Richtung Tour demonstrierte auch der dreifache Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin, der an den drei schwersten Tagen im Finale oft an der Spitze des Feldes fuhr.

dpa

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