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Keine Angst vor zu großer Hitze bei Rad-WM in Katar

Radsport Keine Angst vor zu großer Hitze bei Rad-WM in Katar

Radsport-Weltverbandschef Brian Cookson erwartet nicht, dass die enorme Hitze im Oktober in Katar den regulären Ablauf der Straßen-Weltmeisterschaften beeinflussen wird.

Sanremo. "Wir rechnen in diesen Tagen nicht mit höheren Temperaturen, als wir sie auch aus einigen Etappen des Giro d'Italia oder der Tour de France kennen. Aber natürlich stehen Gesundheit und Sicherheit der Fahrer im Mittelpunkt", sagte der UCI-Präsident der "Gazzetta dello Sport". Temperaturen über 40 Grad sind zu dieser Jahreszeit in Katar keine Seltenheit. Die einwöchige WM beginnt am 9. Oktober.

Seit Jahresbeginn sind die Renn-Organisatoren nach einem neuen UCI-Reglement berechtigt, Rennen wegen "meteorologischer Gegebenheiten" zu annullieren. Bei Paris-Nizza wurde jüngst eine Etappe wegen Eis und Schnees verkürzt, kurz darauf wurde bei der Fernfahrt Tirreno-Adriatico die Königsetappe wegen Schneefalls im Appenin gestrichen.

Nach Cooksons Angaben haben Kontrolleure bisher rund 1000 Räder auf versteckte Motoren untersucht. Erst einmal - bei der diesjährigen Cross-WM - waren sie fündig geworden und disqualifizierten die 19 Jahre alte Belgierin Femke Van den Driessche. Die UCI fordert im ersten Fall von "technologischem Betrug" eine lebenslange Sperre und eine Geldstrafe in Höhe von 50 000 Euro. Van den Driessche verzichtete auf einen Einspruch und beendete ihre Karriere. Im Profibereich glaubt Cookson nicht an den Gebrauch von mechanischem Antrieb, kontrolliert wird aber trotzdem.

dpa

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