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Greipel sprintet zum Abschied zum dritten Giro-Etappensieg

Radsport Greipel sprintet zum Abschied zum dritten Giro-Etappensieg

Am Vormittag hat er seinen frühzeitigen Ausstieg beim Giro angekündigt, am späten Nachmittag sicherte er sich den Etappensieg: André Greipel bewies zum Abschied seine herausragenden Sprinter-Qualitäten.

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Beim Zielsprint hatte keiner so starke Beine wie André Greipel. Foto: Luca Zennaro

Bibione. André Greipel hat sich zum dritten Mal beim diesjährigen Giro d'Italia den Etappen-Sieg gesichert. Der 33-Jährige Hürther setzte sich auf dem zwölften, überwiegend flachen Teilstück über 182 Kilometer von Noale nach Bibione souverän im Schlussprint gegen die Konkurrenz durch.

Für den gebürtigen Rostocker, der am Vormittag seinen Ausstieg nach der Etappe angekündigt hatte, war es sein insgesamt sechster Tagessieg auf der italienischen Radrundfahrt. Auf dem zweiten Rang landete der Australier Caleb Ewan, Dritter wurde Giacomo Nizzolo aus Italien.

Am Vormittag hatte Greipel mitgeteilt, dass er nach der 12. Etappe aussteigen wird. "Ich bin nicht mit dem Ziel hierher gekommen, das Trikot des Punktführenden nach Turin zu tragen", sagte er nach dem Rennen und erklärte den Ausstieg: "Ich hatte im Frühjahr einige Verletzungen, deshalb war es von vornherein geplant, nicht zu Ende zu fahren." Zuvor hatte Greipel die fünfte Etappe in Benevento und zwei Tage später auch den Tagesabschnitt nach Foligno für sich entschieden.

Greipel feierte außerdem seinen 20. Etappensieg bei einer dreiwöchige Landesrundfahrt und holte damit Erik Zabel ein. Zusammen führen sie die Liste der erfolgreichsten Deutschen bei den großen Rundfahrten an.

Im Gesamtklassement hat es keine Veränderungen gegeben. Der Luxemburger Bob Jungels bleibt in Rosa und hat seinen Vorsprung von 24 Sekunden auf Andrey Amador aus Costa Rica gehalten. Der Dritte Alejandro Valverde weißt einen Rückstand von 1:07 Minuten auf Jungels auf. Verschiebungen in der Gesamtwertung könnte es auf der 13. Etappe geben. Am Freitag geht es in die Berge. Von Palmanova nach Cividale del Friuli müssen die Fahrer 170 Kilometer auf einer sehr anspruchsvollen Strecke zurücklegen.

dpa

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