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Olympia 2016
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"Scheiße gelaufen": Dreisprung-Europameister Heß patzt

Olympia "Scheiße gelaufen": Dreisprung-Europameister Heß patzt

Die Enttäuschung nach seiner misslungenen Olympia-Premiere war Dreisprung-Europameister Max Heß anzusehen. Der Chemnitzer kam in der Qualifikation nur auf 16,56 Meter und verpasste das Finale der besten Zwölf um fünf Zentimeter.

Max Heß fehlen nur wenige Zentimeter für das Finale.

Quelle: Michael Kappeler

Rio de Janeiro. "Es ist einfach scheiße gelaufen, ganz simpel ausgedrückt", sagte der 20-Jährige in Rio de Janeiro. Eine richtige Erklärung hatte er für den holprigen Auftritt nicht. "Nervös war ich überhaupt nicht, bin ich eigentlich nie vor einem Wettkampf. Ich habe es eher genossen."

Anfang Juli hatte Heß mit 17,20 Metern überraschend den EM-Titel gewonnen. Cool und sprunggewaltig hatte er in Amsterdam für den deutschen Coup gesorgt. Diesmal blieb er Heß versagt. "Ich hatte nicht so wirklich dieses olympische Feeling, es kam bei mir nicht ganz auf. Ich hatte das Gefühl, in meinem Kopf ist es nicht so richtig angekommen, dass ich bei Olympia bin", erzählte er.

Die Ursachenforschung fiel Heß nicht leicht. "Es ist schwer zu sagen, der Wettkampf an sich war schön, die Atmosphäre war gut. Man hat heute zum ersten Mal gespürt, dass es etwas anderes ist als eine EM oder WM, dass ein bisschen mehr dahintersteckt", erklärte er weiter. Olympia war für den Youngster ohnehin nur eine Art Zugabe. "Trotzdem ist es schade, wenn man rausfliegt", versicherte er.

dpa

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