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Olympia 2016
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Koch, Hentke und Biedermann-Staffel weiter

Olympia Koch, Hentke und Biedermann-Staffel weiter

Vier von fünf kamen weiter - da hatten die deutschen Schwimmer schon schlechtere Vorlauf-Quoten bei diesen Spielen. Die größte Medaillenhoffnung nährte die Zuversicht ebenso wie ein Youngster. Für Paul Biedermann wird Edelmetall im letzten Karriererennen schwer.

Rio de Janeiro. Die deutschen Schwimmer wollen die Hoffnung auf die Olympia-Wende hin zu besseren Resultaten noch nicht abschreiben. In den Vorläufen erreichten drei von vier Startern das Halbfinale, die Freistilstaffel schaffte es mit Paul Biedermann ins Finale.

Der Überblick der deutschen Starter:

ALLE FÜR PAUL: Nach Platz sechs über 200 Meter Freistil führte Paul Biedermann die Freistil-Staffel als Schlussschwimmer auf Platz vier ins Finale. Es wird das letzte Rennen seiner Karriere. "Es wäre toll, wenn wir Paul zur Medaille verhelfen könnten", sagte Clemens Rapp. Dafür muss allerdings eine Steigerung her, denn viele Top-Nationen schonten ihre besten Leute. Ob es in der Aufstellung Florian Vogel, Jacob Heidtmann, Rapp und Biedermann bleibt oder Christoph Fildebrandt ins Team kommt, ist offen.

SOUVERÄN: Mit weltmeisterlicher Gelassenheit löste Marco Koch seine erste Pflichtaufgabe. Als Vorlauf-Fünfter zog die größte deutsche Medaillenhoffnung ins Halbfinale über 200 Meter Brust ein. "Es hat sich ganz gut angefühlt. So richtig aufgedreht hat wahrscheinlich noch keiner", sagte Koch nach 2:08,98 Minuten mit Blick auf die starke Konkurrenz. London-Olympiasieger Daniel Gyurta aus Ungarn schied auf Platz 17 überraschend aus.

KONTROLLIERT: Europameisterin Franziska Hentke erfüllte ihre Vorlauf-Aufgabe wie angewiesen. Über 200 Meter Schmetterling schonte die Magdeburgerin als Vorlauf-Neunte in 2:07,59 Minuten ihre Kräfte. "Ich bin absolut zufrieden", sagte sie. Hentke weiß, dass sie im Halbfinale deutlich mehr geben muss, die Konkurrenz ist stark. "Es wird wahrscheinlich so eng, wie es noch nie war", sagte die WM-Vierte.

BEGEISTERT: Damian Wierling zeigte über 100 Meter Freistil eine starke Leistung. In 48,35 Sekunden steigerte der 20-Jährige seine persönliche Bestzeit um fast zwei Zehntel und verpasste den deutschen Rekord nur knapp. Als Vorlauf-Siebter kann Wierling sogar mit dem Finale der besten acht liebäugeln. "Da sind noch ein paar gute Jungs hinter mir", sagte er und ein erfreuter Chefbundestrainer scherzte: "Ich hätte mir natürlich gewünscht, dass der Eierkopp das auch in der Staffel macht."

ENTTÄUSCHT: Für Björn Hornikel (Sindelfingen) war im Vorlauf über 100 Meter Freistil nach schwachen 49,62 Sekunden Endstation - mehr als eine Sekunde über seiner Bestzeit.

dpa

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