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Hacker-Angriff auf WADA galt Informantin Stepanowa

Olympia Hacker-Angriff auf WADA galt Informantin Stepanowa

Der Hackerangriff auf die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA hat dem Konto der russischen Informantin Julia Stepanowa gegolten. Das teilte die WADAin Rio de Janeiro mit.

Jetzt steht fest: Der Hacker-Angriff galt der Russin Stepanowa.

Quelle: Silas Stein

Rio de Janeiro. Nach diesen Angaben verschaffte sich jemand illegal das Passwort zu Stepanowas Konto im Athletensystem ADAMS.

Stepanowa und ihr Mann Witali halten sich nach den Enthüllungen über systematisches Doping in der russischen Leichtathletik an einem unbekannten Ort auf. Ein Zugang zu ADAMS kann Hinweise auf ihren Wohnort geben.

Die Aussagen der Leichtathletin hatten maßgeblich dazu beigetragen, dass der WADA-Ermittler Richard Pound in seinem Bericht Beweise für die Praktiken zusammentragen konnte. Auf Grundlage dieses Berichts waren die russischen Leichtathleten komplett von den Olympischen Spielen in Rio ausgeschlossen worden.

Wie die WADA weiter erklärte, wurde der unberechtigte Zugangsversuch durch die Sicherheitsvorkehrungen im ADAMS-System rechtzeitig entdeckt. Stepanowa sei über die Umstände der Hacker-Attacke informiert worden.

Vor dem versuchten elektronischen Einbruch ins System hatten zahlreiche Nutzer berichtet, ihnen seien falsche E-Mails zugeschickt worden, mit deren Hilfe die Hacker sich Zugang verschaffen wollten. Die WADA hatte daraufhin eine Warnung verschickt.

dpa

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