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Dissinger operiert: Fäth rückt ins Handball-Team nach

Olympia Dissinger operiert: Fäth rückt ins Handball-Team nach

Die deutschen Handballer haben einen Tag vor ihrem Viertelfinale bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro erneut einen Spielerwechsel vorgenommen. Für Christian Dissinger rückt Steffen Fäth ins Team.

Steffen Fäth ersetzt Christian Dissinger.

Quelle: Christoph Schmidt

Rio de Janeiro. Der Kieler Rückraumspieler Dissinger hat ein Kompartmentsyndrom im Oberschenkel erlitten und wurde bereits operiert. Das teilte der Deutsche Handballbund (DHB) mit. Zuvor hatte das Organisationskomitee auf seiner Intranetseite den Wechsel veröffentlicht. Die deutsche Mannschaft spielt am Mittwoch (18.30 Uhr MESZ) gegen Katar um den Einzug ins Halbfinale.

Noch am Vormittag hatte Delegationsleiter Bob Hanning erklärt, es seien alle Spieler gesund, es gebe daher keinen Grund für einen Spielertausch. Kurz darauf hätten sich die Beschwerden in Folge einer schweren Prellung verschlimmert. Dissinger konnte schon nicht mehr am Training teilnehmen und musste sich im Krankenhaus Americas Medical City einem Eingriff unterziehen.

"Steffen trainiert ohne Probleme mit der Mannschaft. Ich bin froh, dass wir ihn die ganze Zeit über in Rio und damit ganz nah bei uns hatten. So können wir optimal auf den Ausfall von Christian Dissinger reagieren", sagte Bundestrainer Dagur Sigurdsson.

Fäth war als Standby-Spieler beim Team gewesen und hatte auch alle Trainingseinheiten bestritten. Der Berliner hatte wegen der Folgen eines Mittelhandbruchs lange pausiert. Bereits im Verlauf der Vorrunde hatte Rückraumspieler Steffen Weinhold den angeschlagenen Rechtsaußen Patrick Groetzki ersetzt.

dpa

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