Startseite DNN
Volltextsuche über das Angebot:

Olympia 2016
Google+
Deutsche Mountainbiker verpassen Top Ten

Olympia Deutsche Mountainbiker verpassen Top Ten

Auch bei den Mountainbike-Rennen gibt es für die Deutschen nichts zu holen. Die erhoffte Überraschung durch Manuel Fumic bleibt aus. Damit schließt der Bund Deutscher Radfahrer die Rio-Spiele mit nur zwei Medaillen ab - eine magere Bilanz.

Manuel Fumic fuhr in Rio als 13. ins Ziel.

Quelle: Michael Kappeler

Rio de Janeiro. Die deutschen Mountainbiker Manuel Fumic und Moritz Milatz haben zum Abschluss der Rad-Wettbewerbe in Rio de Janeiro keine Rolle im Rennen um die Medaillen gespielt.

Beim Olympiasieg des Schweizers Nino Schurter kam der ambitionierte Stuttgarter Fumic mit einem Rückstand von 4:11 Minuten als 13. ins Ziel, der Freiburger Milatz fuhr 9:46 Minuten zurück auf Platz 28. Silber holte London-Champion Jaroslav Kulhavy aus Tschechien, Bronze ging an den Spanier Carlos Coloma Nicolas.

"Mir ist gleich in der ersten Runde die Kette gerissen. Da war nicht mehr drin", sagte Fumic. Auch der slowakische Straßenrad-Weltmeister Peter Sagan spielte keine Rolle und wurde überrundet.

Einen Tag zuvor hatte die dreifache Olympia-Medaillengewinnerin Sabine Spitz, von Knieproblemen geplagt, Platz 19 in ihrem letzten Cross-Country-Rennen der Karriere belegt. Mit nur zwei Rio-Medaillen (Gold und Bronze auf der Bahn durch Kristina Vogel im Sprint und Vogel/Miriam Welte im Teamsprint) schnitt der Bund Deutscher Radfahrer bei Olympia damit so schlecht ab wie zuletzt 1996.

Fumic war bei seinen letzten Olympischen Spielen durchaus mit der Hoffnung angetreten, im Mountain Bike Centre von Deodoro die Weltspitze zu ärgern. "Mich mit einer Medaille zu verabschieden, das wäre ein Traum", hatte der 34-Jährige gesagt. Aber in Rio zeigte sich früh, dass der WM-Zweite von 2013 bei dem Kurs über 4,85 Kilometer und sieben Runden nicht mit den Besten mitfahren konnte.

Bereits nach dem Start musste er abreißen lassen, als eine Attacke des Mitfavoriten Nino Schurter aus der Schweiz das Feld auseinanderriss. Weit abgeschlagen überquerte er als 42. nach der ersten Runde die Ziellinie. Die Spitze war da für ihn schon klar außer Sichtweite. Immerhin verbesserte sich Fumic von Runde zu Runde - am Ende verpasste er nur knapp eine Top-Ten-Platzierung.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Olympia-News
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr