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Dämpfer für deutsche Hockey-Herren: Remis gegen Argentinien

Olympia Dämpfer für deutsche Hockey-Herren: Remis gegen Argentinien

Nach dem glücklichen 4:4 gegen Argentinien ärgern sich die deutschen Hockey-Herren vor allem über viele Gegentore. Nun wollen sie sich mit einem Sieg gegen die Niederlande die Tabellenführung zurückholen.

Rio de Janeiro. Die deutschen Hockey-Herren haben nach dem 4:4 (3:2) gegen Argentinien die Tabellenführung verloren.

Nun braucht das Team von Bundestrainer Valentin Altenburg beim olympischen Turnier am Freitag einen Sieg im letzten Vorrundenspiel gegen Spitzenreiter und Europameister Niederlande, um als Gruppenerster ins Viertelfinale einzuziehen.

"Das klare Ziel ist zu gewinnen", sagte Altenburg, der im Gegensatz zu seinen Spielern mit dem Remis gegen Argentinien zufrieden war. "Das war ein sehr emotionales und unruhiges Spiel mit vielen Überzahl- und Unterzahlsituationen. Unser Kampf und Finish war super." Schließlich hatte Mathias Müller (60. Minute) die Deutschen mit seinem Strafecken-Tor zum 4:4 acht Sekunden vor Schluss vor der ersten Turnier-Niederlage bewahrt.

Bei Müller überwog trotzdem die Enttäuschung. "Wir sind unzufrieden mit den vier Gegentoren, daran wollen wir uns messen lassen", sagte er. Der Olympiasieger war am Donnerstag durch Lucas Vila (4.) erstmals in Rückstand geraten, drehte die Partie aber durch Tore von Timm Herzbruch (15. Minute), Christopher Wesley (24.) und Mats Grambusch (28.) auf 3:1.

Doch die Deutschen verspielten den Vorsprung. Der Panamerika-Meister führte nach Treffern von Pedro Ibarra (29.), Gonzalo Peillat (48./Strafecke) und Matias Rey (57.) kurz vor Schluss 4:3. "Das darf uns nicht passieren, denn wenn Deutschland was kann, ist das verteidigen", räumte Wesley ein.

Nun ist der Weltranglistendritte gegen die Niederlande auf Wiedergutmachung aus. "Wir werden eine Schippe drauflegen", versprach der Nürnberger. Auch Müller glaubt fest an den Gruppensieg: "Wir werden uns heute Abend insbesondere in der Defensive zusammensetzen. Ich habe ein sehr gutes Gefühl, dass wir es schaffen können."

dpa

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