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Schippers: "Bin jetzt Sprinterin" - Nie mehr Siebenkampf

Leichtathletik Schippers: "Bin jetzt Sprinterin" - Nie mehr Siebenkampf

Die "Fliegende Holländerin" ist immer für eine Überraschung gut: Bei der Leichtathletik-WM in Peking rannte Dafne Schippers im 200-Meter-Finale der Konkurrenz davon und holte in einer Traumzeit Gold.

Deutsche Presse-Agentur dpa

Brüssel. Und in Brüssel verriet sie nun lachend: "Ich bin jetzt Sprinterin. Ich werde keinen Siebenkampf mehr bestreiten." Schade eigentlich. Und nun? "Ich habe vor, im nächsten Jahr ab und zu mal im Weitsprung zu starten. Und ich glaube, sieben Meter sind möglich", sagte die 23-Jährige beim Finale der Diamond League.

Bei ihrem Heimspiel in Brüssel schauten Fans und Familie im König-Baudouin-Stadion zu. Und Dafne enttäuschte sie nicht: Auf ihrer Schokoladenstrecke über 200 Meter rang sie Allyson Felix (USA) in einem unwiderstehlichen Schlussspurt nieder. "Das war eine unglaubliche Saison für mich", sagte die neue Sprint-Königin.

Mit ihrer Pekinger Goldzeit von 21,63 Sekunden ist Schippers die schnellste 200-Meter-Sprinterin in diesem Jahr - und die drittbeste überhaupt. Im Vorjahr stand die Niederländerin noch bei 22,03 - nun träumt sie sogar vom Uralt-Weltrekord der Amerikanerin Florence Griffith-Joyner (21,34 Sekunden). "Ich muss zugeben, dass ich jetzt häufiger daran denke als vor der WM in Peking." Doch 29 Hundertstelsekunden können verdammt lang sein.

dpa

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