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Bolt und Speerwerfer Röhler siegen in Ostrau

Leichtathletik Bolt und Speerwerfer Röhler siegen in Ostrau

Superstar Usain Bolt gewinnt, ist aber noch lange nicht in Olympia-Form. Beim Leichtathletik-Meeting in Ostrau lief er eine durchschnittliche Zeit. Außerdem gab es am Freitagabend gleich drei deutsche Siege.

Ostrau. Sprintstar Usain Bolt und der deutsche Speerwerfer Thomas Röhler haben am Freitagabend für die Höhepunkte beim World-Challenge-Meeting der Leichtathleten im tschechischen Ostrau gesorgt.

Weltmeister und Olympiasieger Bolt gewann sein erstes 100-Meter-Rennen in dieser Olympiasaison in Europa in durchwachsenen 9,98 Sekunden vor Ramon Gittens aus Barbados (10,21).

Der Superstar aus Jamaika hat damit wie schon 2015 Probleme, in die Saison zu kommen. Nach dem Rennen bei seinem Lieblingsmeeting schüttelte er enttäuscht den Kopf. Sein Ziel für Ostrau war eine Zeit um 9,80 Sekunden gewesen. In der vergangenen Woche hatte sich Bolt in Deutschland wegen einer leichten Oberschenkelverletzung behandeln lassen. Auch sein Saisonauftakt auf den Cayman Inseln war mit einer Zeit von 10,05 Sekunden wenig überzeugend. Bolts Ziel in diesem Jahr sind die Goldmedaillen über 100, 200 und 4 x 100 Meter bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro.

Röhler feierte mit der Weltjahresbestleistung von 87,37 Metern einen von gleich drei deutschen Siegen in der tschechischen Stadt und bestätigte damit seine starke Frühform in diesem Olympia-Jahr. Der 24-Jährige siegte vor dem Ägypter Ihab Abdelrahman (84,85), nachdem er zuvor schon das Diamond-League-Meeting in Shanghai gewonnen hatte. Weltmeister Julius Yego aus Kenia wurde mit 81,10 Metern nur Fünfter.

Prothesenspringer Markus Rehm dominierte am Freitagabend einen weiteren internationalen Wettkampf mit ansonsten nur nicht-behinderten Weitspringern. Der Paralympics-Sieger gewann mit 8,13 Metern klar vor dem Tschechen Radek Juska (7,92). Zehnkampf-Weltmeister Ashton Eaton (USA) belegte mit 7,55 Metern Platz vier.

Die erst 19 Jahre alte Nachwuchs-Hoffnung Konstanze Klosterhalfen setzte sich dazu noch in einem rein europäischen 1500-Meter-Rennen durch. In der persönlichen Bestzeit von 4:06,91 Minuten lief sie vor der Slowakin Lucia Hrivnak (4:07,96) und der Polin Danuta Urbanik (4:08,05) durchs Ziel.

dpa

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