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Ziel Gruppensieg: Handballer mit machbaren Quali-Aufgaben

Handball Ziel Gruppensieg: Handballer mit machbaren Quali-Aufgaben

Der Handball-Europameister steht vor machbaren Aufgaben: Auf dem Weg zur nächsten EM trifft Deutschland in der Qualifikation auf den Olympia-Teilnehmer Slowenien, Portugal und die Schweiz. Der Vize-Chef des Verbandes gab bereits ein unmissverständliches Ziel aus.

Dubrovnik. Der Titelverteidiger wurde bei der Auslosung für die nächste EM als Allerletzter aus den vier Töpfen gezogen. Doch der deutschen Handball-Nationalmannschaft bescherte die Zeremonie in Dubrovnik einen scheinbar angenehmen Weg zur erhofften Titelverteidigung.

"Unser Ziel muss der Gruppensieg sein", sagte Bob Hanning, Vizepräsident des Deutschen Handballbundes, angesichts der Gegner Slowenien, Portugal und der Schweiz in Qualifikationsgruppe 5.

"Slowenien ist natürlich ein Hammergegner, aber dennoch sehe ich uns als Favorit. Zwischen diesen beiden Mannschaften wird sich der Gruppensieg entscheiden", sagte Andreas Wolff, der beim EM-Coup im Januar in Polen zum besten Torwart gewählt wurde. Bundestrainer Dagur Sigurdsson warnte auch: "Als Titelverteidiger müssen wir uns hier trotzdem erst einmal durchsetzen, das ist unser erstes Ziel."

Die Slowenen hatten am vergangenen Wochenende bei der Olympia-Qualifikation überraschend den EM-Zweiten Spanien ausgeschaltet. Bei der EM in Polen hatte sich die DHB-Auswahl in der Vorrunde mit 25:21 gegen die Slowenen durchgesetzt. "Mit denen muss man natürlich rechnen, aber als Europameister sollte man den Anspruch auf den Gruppensieg haben", sagte Teammanager Oliver Roggisch.

Sigurdsson hat vor allem an die Schweiz besondere Erinnerungen - denn gegen die Eidgenossen bestritt er 2014 seine ersten Länderspiele als Bundestrainer. Die Qualifikation beginnt für die DHB-Auswahl am 2./3. November mit einem Heimspiel gegen Portugal, dann geht es in der Schweiz weiter. Die Topspiele gegen Slowenien werden in Hin- und Rückspiel zwischen dem 3. und 7. Mai 2017 ausgetragen, Mitte Juni folgen die Partie in Portugal und das Heimspiel gegen die Schweiz.

Die ersten beiden Mannschaften der sieben Qualifikationsgruppen und der insgesamt beste Dritte qualifizieren sich für die Europameisterschaft vom 12. bis 28. Januar in Kroatien. Gespielt wird in Zagreb, Split, Varazdin und Porec. Nur Gastgeber Kroatien ist direkt für die EURO qualifiziert, im Gegensatz zu Weltmeisterschaften muss bei EM-Turnieren der Titelverteidiger auch in die Qualifikation.

dpa

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