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Wieder Kiel - Flensburg in Champions League

Handball Wieder Kiel - Flensburg in Champions League

Das ewig junge Nordderby Kiel gegen Flensburg gibt es auch in der kommenden Champions-League-Saison. Die Rhein-Neckar Löwen haben eine schwere Gruppe mit weiten Reisen erwischt. Frauen-Meister Thüringer HC kann sich Hoffnungen machen.

Glostrup. "Hammergruppe" für die SG Flensburg-Handewitt und den TWH Kiel, Losglück für Meister Rhein-Neckar Löwen: Auch in der kommenden Saison der Handball-Champions-League müssen die Nordrivalen Flensburg und Kiel gegeneinander antreten.

Die Auslosung im dänischen Glostrup brachte die beiden deutschen Spitzenteams in Gruppe A zusammen. "Das ist eine Hammergruppe. Das werden echte Handball-Highlights in der Sparkassen-Arena. Mehr Handball-Stars in einer Gruppe geht nicht!", sagte THW-Geschäftsführer Thorsten Storm, der sich mit seinem Flensburger Kollegen Dierk Schmäschke einig war. "Diese Gruppe ist eine Steigerung zum vergangenen Jahr. Das ist der Oberhammer, die absolute Highlight-Gruppe", sagte Schmäschke.

Ein Weiterkommen beider Teams und des deutschen Meister Rhein-Neckar Löwen in Gruppe B sollte aber das Mindeste sein, was als Zielstellung ausgegeben wird. Die beiden Ersten der acht Teams umfassenden Gruppen ziehen direkt ins Viertelfinale ein, die Mannschaften auf den Plätzen zwei bis sechs erreichen das Achtelfinale. Die 14 Gruppenspieltage werden zwischen dem 21. September 2016 und 12. März 2017 ausgetragen.

Flensburgs Geschäftsführer kam aus dem Schwärmen kaum heraus. "In unserer Gruppe sind drei Final-Four-Teilnehmer versammelt", sagte Schmäschke. Neben Kiel sind das Paris St.-Germain und Telekom Veszprem. Zudem hat es das deutsche Duo mit dem FC Barcelona, Wisla Plock, Kadetten Schaffhausen und dem dänischen Meister BSV Bjerringbro-Silkeborg zu tun.

Im Gegensatz zu Flensburg und Kiel erwischte die Löwen die etwas leichtere Gruppe. In Gruppe B stehen neben den Mannheimern Titelverteidiger KS Vive Tauron Kielce (Polen) sowie die Landesmeister Vardar Skopje (Mazedonien), HC Prvo Plinarsko Drustvo Zagreb (Kroatien), HC Meschkow Brest (Weißrussland), RK Celje Pivovarna Lasko (Slowenien) und IFK Kristianstad (Schweden) sowie der ungarische Meisterschaftszweite MOL-Pick Szeged. "Das ist eine harte Gruppe mit vielen Reisen nach Osteuropa. Ich hatte durchaus ein paar andere Gegner als Wunsch", sagte Löwen-Trainer Nikolaj Jacobsen.

"Mit Kielce empfangen wir den Titelverteidiger der Champions League, Pick Szeged, Vardar Skopje und Kristianstad hatten wir bereits in der vergangenen Saison in der Gruppenphase, auch Zagreb ist eine sehr starke Mannschaft, wie wir im vergangenen Achtelfinale leidvoll erkennen mussten", kommentierte Löwen-Geschäftsführerin Jennifer Kettemann. Erster Gegner der Löwen ist Szeged in einem Auswärtsspiel.

Frauen-Meister Thüringer HC erwischte eine machbare Gruppe. Das Team von Trainer Herbert Müller muss sich mit dem zweimaligen Champions-League-Sieger ZRK Buducnost Podgorica aus Montenegro, Metz Handball aus Frankreich und dem Sieger der Qualifikationsgruppe 1 auseinandersetzen. "Es hätte durchaus schlimmer kommen können", kommentierte THC-Teammanger Maik Schenk.

dpa

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