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Neuer Keeper, altes Spiel: Löwen blieben Tabellenführer

Handball Neuer Keeper, altes Spiel: Löwen blieben Tabellenführer

Weil Darko Stanic nach Katar wechseln will, stellen die Rhein-Neckar Löwen ihren Torhüter vom Trainings- und Spielbetrieb frei. Der THW Kiel müht sich lange beim Erfolg über Eisenach, Flensburg feiert den dritten Sieg in der Champions League.

Balingen. Die Rhein-Neckar Löwen ziehen weiter unbeirrt ihre Kreise an der Tabellenspitze der Handball-Bundesliga. Die Mannheimer feierten beim 31:21 (20:11) den zehnten Sieg im zehnten Spiel.

Schon vor dem Anpfiff hatte es bei den Mannheimern eine überraschende Personalentscheidung gegeben. Torhüter Darko Stanic, der mit einem Wechsel nach Katar liebäugelt, wurde vom Trainings- und Spielbetrieb freigestellt.

"Darko hat uns mitgeteilt, dass er uns aus persönlichen Gründen verlassen möchte", bestätigte Löwen-Manager Lars Lamadé. "Wir respektieren diesen Wunsch, haben allerdings einen laufenden Zweijahresvertrag mit ihm. Sollte er weiter Handball spielen wollen, werden wir mit seinem zukünftigen Club eine Einigung anstreben. Das Interesse aus Katar an seiner Person ist uns bekannt."

Beim ungefährdeten Sieg in Balingen stand bereits der 39 Jahre alte Slowake Richard Stochl, der kurzerhand vom ukrainischen Meister HC Motor Zaporoshye verpflichtet wurde, im Kader. Stochl wurde für einen Siebenmeter, den er nicht abwehren konnte, eingewechselt.

Erster Verfolger der Löwen in der Liga ist zumindest bis zum Wochenende Titelverteidiger THW Kiel, der dank des 32:22 (13:12) über den Aufsteiger ThSV Eisenach auf den zweiten Platz kletterte. Nach einer schnellen 4:0-Führung (5.) ließ die Konzentration der Gastgeber nach. Eisenach enteilte bis auf 11:9 (20.). Dank guter Aktionen der Rückraumspieler Steffen Weinhold und Christian Dissinger sowie von Rechtsaußen Niclas Ekberg kamen die Zebras schlussendlich zu einem ungefährdeten Heimsieg.

Die SG Flensburg feierte derweil mit dem 33:25 (16:14) über den türkischen Meister Besiktas Istanbul in der Champions League ihren  dritten Sieg in der Vorrundengruppe A. Die Norddeutschen überzeugten aber erst in der Schlussphase. Zuvor hatte Trainer Ljubomir Vranjes während einer Auszeit lautstark mehr Konzentration von seinen Schützlingen eingefordert.

dpa

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