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Führungskrise in IHF: Rücktritt von Top-Funktionären

Handball Führungskrise in IHF: Rücktritt von Top-Funktionären

Im Handball-Weltverband IHF ist nur fünf Wochen nach dem Kongress in Sotschi eine Führungskrise ausgebrochen. Am Rande der Frauen-WM in Dänemark sind überraschend der einflussreiche Schatzmeister Sandi Sola aus Kroatien und der Slowene Leon Kalin, Vorsitzender der mächtigen Wettbewerbskommission, zurückgetreten.

Herning. n. Beide gaben ihre Demission auf der Ratssitzung am Samstag in Herning bekannt, teilte die IHF mit.

Beide Funktionäre hätten ihre Ämter aus persönlichen Gründen niedergelegt und waren bereits am Samstag von der WM in Dänemark abgereist. Die IHF habe die Rücktritte akzeptiert. Weitere Stellungnahmen dazu gab es nicht. Beide galten lange als Vertraute des umstrittenen IHF-Präsidenten Hassan Moustafa aus Ägypten.

Sola und Kalin waren 2009 in ihre Ämter gewählt und beim Kongress 2013 bestätigt worden. Sola, Präsident des kroatischen Handballverbandes, hatte 2014 für Schlagzeilen gesorgt. Wegen Unregelmäßigkeiten bei der seinerzeit von seiner Familie geführten Karlovacka Banka war er festgenommen und für mehrere Monate inhaftiert gewesen. Die IHF hielt an Sola fest, das Verfahren gegen die Familie in Kroatien ist noch nicht abgeschlossen. Kalin war bei der IHF unter anderem für die Organisation von Großereignissen wie Weltmeisterschaften und Olympische Spiele zuständig.

dpa

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