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Füchse Berlin in EHF-Qualifikation mit schwerem Los

Handball Füchse Berlin in EHF-Qualifikation mit schwerem Los

Die Handballer der Füchse Berlin sind gewarnt: Bereits im Vorjahr konnten sie in der EHF-Qualifikation das Aus in der 3. Runde nur knapp vermeiden. Auch diesmal geht es gegen einen Gegner aus Frankreich. Magdeburg und Göppingen sind hingegen favorisiert.

Wien. Handball-Bundesligist Füchse Berlin hat in der Auslosung zur dritten Runde des EHF-Pokals das schwerste Los der drei deutschen Clubs gezogen. Der Titelverteidiger trifft auf Chambéry Savoie HB aus Frankreich und muss zudem im Rückspiel auswärts antreten.

Der frühere Champions-League-Sieger SC Magdeburg geht gegen Csurgoi KK aus Ungarn ebenso als Favorit ins Rennen wie Frisch Auf Göppingen gegen den polnischen Vertreter Gornik Zabrze.

Das ergab die Auslosung am Dienstag in Wien. Die Drittrundenspiele finden am 21./22. und 28./29. November statt. Die 16 Gewinner qualifizieren sich für die Gruppenphase.

"Das ist natürlich das schwerste Los. Ich hätte gerne gegen 16 andere Teams gespielt", sagte Berlins Geschäftsführer Bob Hanning über die mit vielen Nationalspielern gespickte französische Mannschaft. Aber: "Manchmal sind die großen Nüsse schöner zu knacken als die kleinen", ergänzte er.

Schon im vergangenen Jahr waren die Berliner auf dem Weg zum EHF-Titel beinahe in der dritten Runde an einer französischen Mannschaft gescheitert. Gegen HBC Nantes kam der Club-Weltmeister nur aufgrund der mehr erzielten Auswärtstore weiter. "Nach dem ersten Titel der Saison in Quatar treten wir die Mission an, den EHF-Cup-Titel zu verteidigen. In unserem Regal ist noch viel Platz für weitere Pokale", meinte Füchse-Präsident Frank Steffel.

Göppingens Trainer Magnus Andersson kennt den Gegner hingegen "bisher nicht. Aber der polnische Handball hat Tradition und in den vergangenen Jahren eine tolle Entwicklung genommen. Ich werde nun über unseren Gegner Informationen sammeln", sagte der Schwede, dessen Team im Rückspiel den Heimvorteil hat.

Die Magdeburger müssen im Rückspiel auswärts ran und gehen wie Göppingen ohne große Kenntnisse über den heimstarken Gegner in das Duell. Rechtsaußen Robert Weber hat "als erstes geguckt, wo der Ort liegt. Klar, wir müssen uns gegen eine noch unbekannte Mannschaft gut vorbereiten. Heißt dann gleich im Heimspiel: Hausaufgaben machen und einen Vorsprung rauswerfen."

dpa

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