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Flensburg überrollt Hannover - Melsungen in der Krise

Handball Flensburg überrollt Hannover - Melsungen in der Krise

Flensburg-Handewitt präsentiert sich bereits in beachtlicher Frühform. Im Nord-Duell mit Hannover spielt das Team groß auf und feiert einen deutlichen Sieg. Nicht in Schwung kommt MT Melsungen.

Der Flensburger Johan Jakobsson (M) führt einen Sprungwurf aus.

Quelle: Sebastian Gollnow

Hannover. Die SG Flensburg-Handewitt hat bereits am zweiten Bundesliga-Spieltag ein Ausrufezeichen im Kampf um die deutsche Handballmeisterschaft gesetzt.

Der Titelanwärter deklassierte im Auswärtsspiel den TSV Hannover-Burgdorf mit 35:20 (16:8) und beendete eine fünfjährige Negativserie. Zuletzt hatten die Flensburger am 21. Dezember 2011 in Hannover gewonnen.

Die hessischen Clubs MT Melsungen und HSG Wetzlar bilanzierten einen Sieg und eine unerwartete Niederlage. Melsungen leistete sich einen unerwarteten 25:29 (15:15)-Ausrutscher bei Aufsteiger HC Erlangen und bleibt weiterhin punktlos. Wetzlar freute sich nach dem Coup gegen den THW Kiel über einen 26:22 (14:13)-Auswärtssieg bei HBW Balingen-Weilstetten. Mit 4:2-Punkte hat die HSG Kontakt zur Spitzengruppe.

"Wir haben Hannover schnell den Zahn gezogen", kommentierte Flensburgs Routinier Holger Glandorf den Kantersieg beim Angstgegner. Nach dem souveränen Auftaktsieg in Göppingen enttäuschte Hannover vor eigenem Publikum auf der ganzen Linie. Die Niedersachsen wurden förmlich überrannt. Trainer Jens Bürkle nahm bereits nach neun Minuten beim Stand von 1:6 die erste Auszeit. Am einseitigen Spielverlauf änderte sich nichts, der Titelanwärter war sowohl im Angriff als auch in der Abwehr eine Klasse besser und drückte auch nach der klaren Pausenführung aufs Tempo.

Aus der homogenen und spielfreudigen Flensburger Mannschaft ragte Kentin Mahé (8/1) als erfolgreichster Werfer heraus. Gleich neun SG-Spieler beteiligten sich am Torreigen. Fabian Böhm (6) und der Olympia-Dritte Kai Häfner (5) erzielten die meisten Tore für Hannover-Burgdorf.

dpa

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