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CL: Flensburg siegt in Zagreb - Kiel-Pleite in Paris

Handball CL: Flensburg siegt in Zagreb - Kiel-Pleite in Paris

Die Handballer der SG Flensburg-Handewitt haben in der Vorrunde der Champions League den zweiten Auswärtssieg in Serie gefeiert. Beim heimstarken kroatischen Meister Croatia Zagreb setzten sich die Norddeutschen mit 30:23 (15:10) durch.

Zagreb. Erfolgreichste Werfer waren Lasse Svan (7) für Flensburg sowie Luka Sebetic (8) für Zagreb. Nach acht Partien hat die SG nunmehr 12:4 Punkte auf ihrem Konto.

Zehn Tage nach dem Hinspiel, das Flensburg mit 28:27 gewonnen hatte, versuchten die Gastgeber, den Spielfluss des aktuellen deutschen Pokalsiegers mit einer extrem offensiven Abwehrformation zu stören. Die Mannschaft von SG-Coach Ljubomir Vranjes ließ sich aber nur kurzfristig irritieren und spielte bis zur Pause eine Fünf-Tore-Führung heraus.

Nach dem Wechsel wurde Zagreb stärker und hatte beim 16:16 in der 39. Minute wieder den Ausgleich geschafft. In dieser Phase übernahm der Flensburger Spielmacher Thomas Mogensen in seinem 100. internationalen Einsatz für die SG die Verantwortung und sorgte mit zwei Treffern in Serie wieder für Beruhigung. Auch die Rote Karte gegen Kresimir Kozina nach der dritten Zeitstrafe (52.) brachte die Norddeutschen nicht mehr vom Siegkurs ab.

In einem weiteren Spiel der Gruppe A verlor der THW Kiel auch den zweiten Handball-Gipfel gegen Paris St. Germain. Elf Tage nach dem 26:30 vor heimischem Publikum unterlag der deutsche Meister beim französischen Titelträger in der Vorrunde der Champions League mit 30:37 (12:18). Die meisten Treffer der "Zebras", die mit jetzt 8:8 Punkten weiterhin auf Achtelfinalkurs liegen, erzielten Christian Dissinger und Marko Vujin (je 6). Für Paris war Nikola Karabatic (8) am erfolgreichsten.

Eine gute Woche nach den Terroranschlägen in der französischen Hauptstadt gehörten auch Jean Brihault, Präsident der Europäischen Handball-Föderation, und der Weltverbandschef Hassan Moustafa zu den Zuschauern in der Halle Georges Carpentier. Sie sahen eine dominante Vorstellung des großen Favoriten auf den Champions-League-Triumph.

THW-Trainer Alfred Gislason hatte die Partie mit dem Ersatzkeeper Nikolas Katsigiannis begonnen. Kiel hielt zunächst gut mit, leistete sich aber eine Schwächeperiode zwischen der 15. und 21. Minute, in der die "Zebras" schon vorentscheidend von 7:9 auf 8:13 zurückfielen. In der 42. Minute betrug der Rückstand sogar elf Tore (17:28). Dominik Klein stand erstmals nach seinem Kreuzbandriss im März wieder im Kader des deutschen Rekordmeisters.

dpa

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