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Vettel nach ersten Tests: "Habe mich zuhause gefühlt"

Motorsport Vettel nach ersten Tests: "Habe mich zuhause gefühlt"

Die erste Tagesbestzeit in Barcelona gehört Sebastian Vettel. Das Resultat ist aber noch nicht besonders aufschlussreich. Der Heppenheimer fühlt sich in seinem Ferrari jedoch schon zuhause.

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Sebastian Vettel fühlt sich nach den ersten Testfahrten in seinem Ferrari schon wohl.

Quelle: Jens Buettner

Barcelona. Der Auftakt in Barcelona ist geglückt. Sebastian Vettel dreht die schnellste Runde zum Start der offiziellen Formel-1-Testphase in Katalonien. Der "erste Eindruck ist sehr positiv", resümiert der Ferrari-Star.

Wie ist Ihr erster Eindruck?

Sebastian Vettel: Ich denke, es ist ein Schritt nach vorne. Es war der erste richtige Tag. Es war gut, ein paar Runden zu fahren, ein Gefühl für den Wagen zu bekommen. Und der erste Eindruck ist sehr positiv.

Wie wichtig ist der erste Platz zum Auftakt?

Vettel: Es ist besser in einem Monat Erster zu sein (lacht). Es ist besser als Letzter zu sein, aber es ist nicht wirklich wichtig. Wir waren glücklich mit dem Wagen, wie er sich angefühlt hat. Wir haben ein paar Runden gedreht, ich wäre gerne mehr gefahren. Aber wenn alles neu ist und man einige Dinge hat, auf die man schauen muss, ist man etwas vorsichtiger. Man hält an, prüft und nimmt sich Zeit.

Wie war Ihr Fahrgefühl mit dem neuen Auto?

Vettel: Ich denke, es ist auf jeden Fall ein Schritt nach vorne. Wir haben uns in allen Bereichen verbessern wollen und ich glaube, das ist uns auch größtenteils gelungen. Wie sehr, das muss man abwarten.

Wie war der Eindruck, nachdem Sie schon früh schnelle Zeiten gefahren sind?

Vettel: Ich hatte von Anfang an ein gutes Selbstvertrauen, ich habe mich zuhause gefühlt. Das ist für gewöhnlich ein gutes Zeichen, aber wir wissen, dass noch eine Menge Arbeit auf uns wartet. Das Resultat ist nett, aber es bedeutet nicht viel.

Hat Sie die hohe Rundenzahl von Weltmeister Lewis Hamilton im Mercedes beeindruckt?

Vettel: Klar, wir sind noch nicht da. Es ist aber auch kein Grund zur Panik, im Gegenteil. Wenn was Kleineres ist, schaut man eben genauer nach. Man will nicht riskieren, dass was Größeres daraus wird. Und zwei, drei kleinere Dinge haben uns am Nachmittag aufgehalten. Deshalb waren wir auch früher fertig.

Wie gefällt Ihnen der Sound des neuen Wagens?

Vettel: Ich denke, die Autos sind lauter. Es klingt ein bisschen schöner und ein bisschen kraftvoller. Sie sind immer noch nicht so laut, wie ich sie gerne hätte, aber besser als im letzten Jahr.

Gibt der Tag schon Aufschluss über die Kräfteverhältnisse?

Vettel: So ein Tag ist, was das reine Ergebnis betrifft, nicht so wichtig. Es ist gut, wenn man weiß, dass man in etwa dabei ist. Man kann sich ausrechnen, was auch die anderen machen. Um wirklich eine genaue Standortbestimmung abzugeben, müssen wir warten bis zum Qualifying in Australien. Aber der erste Eindruck ist gut. Und es war wichtig, mit einem guten Gefühl den Tag abzuschließen.

Wie ist die Zielsetzung?

Vettel: Letztes Jahr hatten wir ein überraschendes Jahr, das sehr sehr gut für uns war. Vor allem für die Atmosphäre im Team, für die Motivation. Das hat uns eine Menge Stärke verliehen. Hoffentlich können wir das Momentum in dieses Jahr mitnehmen. Wenn man im Jahr zuvor Zweiter wird in der Konstrukteurwertung, will man den entscheidenden Schritt machen. Das wäre toll für uns.

ZUR PERSON: Sebastian Vettel (28) hat viermal mit Red Bull die Fahrer- und Konstrukteurs-WM gewonnen. Nach einem Aufbaujahr bei Ferrari will der Heppenheimer nun die Scuderia wieder zu einem Weltmeister-Rennstall machen.

dpa

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