Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 0 ° wolkig

Navigation:
Google+
Neuer Qualifikationsmodus gebilligt - Vettel kritisiert

Motorsport Neuer Qualifikationsmodus gebilligt - Vettel kritisiert

Der neue Formel-1-Qualifikationsmodus hat eine entscheidende Hürde genommen und soll schon zum ersten Saisonrennen am 20. März in Melbourne eingeführt werden.

Genf. Der Motorsport-Weltrat bewilligte bei seiner Sitzung in Genf das neue Format.

Die wichtigste Veränderung im Vergleich zum alten Modus ist, dass in allen drei Qualifikationsrunden nach einer bestimmten Zeit alle 90 Sekunden der jeweils langsamste Fahrer sofort ausscheidet.

Ob das neue Format allerdings auch wirklich schon in Australien eingesetzt wird, ist wegen Problemen mit der Software noch nicht restlos geklärt. Zuletzt hatte das Fachmagazin "Auto, Motor und Sport" aber berichtet, dass Chefvermarkter Bernie Ecclestone dem Automobil-Weltverband FIA seine Zusage gegeben habe, dass die entsprechende Elektronik bis zum Auftakt in Melbourne funktionieren werde. Der neue Qualifikationsmodus soll dann jedoch in leicht abgewandelter Form eingeführt werden.

Sebastian Vettel hält vom neuen Qualifikationsmodus rein gar nichts. Das neue Format mache "keinen Sinn", kritisierte der Ferrari-Pilot nach dem letzten Testtag in Barcelona. Mit dem aktuellen Format habe seiner Meinung nach alles gestimmt. "Es sind oft genug Autos auf der Strecke. Jeder Fan, der auf der Tribüne sitzt und vorm Fernseher, sieht seinen Fahrer. Mal öfter, mal weniger. Mit dem neuen Format wird das alles nicht besser, im Gegenteil. Es gibt sehr viele Dinge, die noch offen sind."

Die Formel 1 sei "aufgrund ihres Reglements komplex genug und für den Zuschauer schwer zu verstehen. Damit macht man es nur noch schwerer", sagte der Heppenheimer weiter.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Formel 1
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr