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Erst Klinik, dann Rennen: Sainz hat Schutzengel in Sotschi

Motorsport Erst Klinik, dann Rennen: Sainz hat Schutzengel in Sotschi

Nach seinem Schock-Unfall im Training stand Carlos Sainz am Sonntag schon wieder mit rauchenden Bremsen in Kurve 13 des Sotschi-Autodroms. In Runde 47 war für den Toro-Rosso-Piloten ein Rennen vorbei, das er überhaupt nur mit viel Glück hatte starten können.

Sotschi. Mit mehr als 150 Stundenkilometern war der Spanier am Vortag in eben jener Kurve 13 in eine Streckenbarriere gekracht, erst nach bangen Minuten hatten Helfer ihn aus seinem Auto bergen können. "Das war schon ein heftiger Unfall, aber ich habe nichts, das Schmerzmittel nicht lösen können", sagte Sainz vor dem Start.

Ein paar Stunden hatte der Sohn von Rallye-Legende Carlos Sainz für Untersuchungen im Sotschi-Hospital 4 verbringen müssen. Im Fernsehen schaute er sich aus dem Krankenbett die Qualifikation an. Am Abend durfte er schon wieder gehen, die Streckenärzte erklärten ihn am Sonntag für einsatzfähig.

"Ich bin mehr als bereit für das Rennen. Mein Kopf sagt mir auch, dass es jetzt das Beste für mich ist", erklärte der 21-Jährige. Und tatsächlich legte Sainz ein couragiertes Rennen hin, arbeitete sich aus der Boxengasse bis in die Punkteplätze vor. Dann aber versagten seine Bremsen, an der Unfallstelle des Vortags drehte er sich von der Strecke. Wenig später war Feierabend, auch für seinen Schutzengel.

dpa

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