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Ecclestone über Frauen in der Formel 1, Putin und Trump

Motorsport Ecclestone über Frauen in der Formel 1, Putin und Trump

Bernie Ecclestone hat mit öffentlichen Aussagen über Frauen als Rennfahrerinnen in der Formel 1, über Wladimir Putin und Donald Trump einmal mehr für Kontroversen gesorgt.

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Formel-1-Boss Bernie Ecclestone demonstriert neben Russlands Präsident Putin den Tunnelblick.

Quelle: Srdjan Suki

Berlin. Der 85 Jahre alte Chef der Motorsport-Königsklasse meinte bei einer Podiumsdiskussion in London, dass Frauen als Pilotinnen "nicht ernst genommen" würden. Zudem wisse er auch nicht, ob sie physisch in der Lage seien, ein schnelles Auto zu fahren, wurde Ecclestone in britischen Medien zitiert.

Susie Wolff, Ehefrau von Mercedes-Teamchef Toto Wolff und einst Ersatzfahrerin in der Königsklasse, verteidigte Ecclestone. Nachdem sie dessen Aussagen im Kontext gehört und mit ihm gesprochen habe, "ist klar, dass wir beide das Ziel haben, eine Frau als Fahrerin in die Formel 1 zu bringen", schrieb sie bei Facebook und Twitter. Die Schottin versicherte, dass Ecclestone sie in all den Jahren, in denen sie im Motorsport gewesen sei, unterstützt habe, um es in die Startaufstellung zu schaffen. Gelungen ist Susie Wolff das allerdings nicht.

Vor einigen Jahren hatte Ecclestone laut "Guardian" im Scherz gesagt, er wünsche sich eine schwarze, jüdische Fahrerin, die auch mal ein paar Rennen gewinnen würde.

Ecclestone schob diesmal hinterher, dass Frauen auf geschäftlicher Ebene kompetenter seien. "Sie haben nicht so massive Egos", befand er. Aktuell werden zwei Rennställe von Frauen geführt: Williams von Claire Williams und Sauber von Monisha Kaltenborn.

Ecclestone, der sich noch nie besonders um politische Korrektheit bemüht hat, rühmte in dem Gespräch auch einmal mehr Russlands Präsident Wladimir Putin ("Er sollte Europa führen."). Der Brite, der seit über vier Jahrzehnten in der Formel 1 herrscht, meinte zudem, Donald Trump würde in den USA ein "fantastischer Präsident sein".

Mit seinen Äußerungen hat Ecclestone schon unzählige Male Unverständnis, Kopfschütteln und heftige Kritik ausgelöst.

dpa

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