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Sturm: Manchmal fühlt man sich, als könne man mitspielen

Eishockey Sturm: Manchmal fühlt man sich, als könne man mitspielen

Die Premiere des neuen Eishockey-Bundestrainers Marco Sturm ist misslungen. Im ersten Spiel unter seiner Regie musste das Team eine Pleite gegen die Schweiz einstecken. Am Samstag gegen die Slowakei soll es besser laufen.

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Die Premiere von Marco Sturm als Eishockey-Bundestrainer ist misslungen.

Quelle: Stefan Puchner

Augsburg. Fragen an Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm nach seinem Debüt, das beim Deutschland Cup in Augsburg 2:3 gegen die Schweiz verloren ging: 

Wie haben Sie Ihren Einstand an der Bande erlebt, wie waren Ihre Eindrücke?

Marco Sturm:  Es war gut. Natürlich wäre es schöner gewesen, wenn wir gewonnen hätten. Ich habe die Nähe zum Eis und die Nähe zu den Spielern vermisst. Manchmal fühlt man sich immer noch, als könne man mitspielen. Man will der Mannschaft helfen. Sie haben es probiert. Leider haben wir nicht 60 Minuten unser Eishockey gespielt.

Was hat Ihnen besonders gut gefallen?

Sturm:  Das erste Drittel war gut, nicht nur vom Spielerischen, sondern auch vom Teamgeist. Die Jungs waren heiß, und wir sind wirklich als eine Einheit aufgetreten. Im letzten Drittel sind wir gut wieder ins Spiel gekommen. Es waren teilweise sehr gute Phasen dabei.

Wie erklären Sie sich den Bruch im zweiten Drittel?

Sturm:  Meiner Erfahrung nach passiert es oft, wenn man richtig Gas gibt im ersten Drittel. Dann muss man die Emotionen hoch halten im zweiten Drittel. Das ist sehr schwierig, aber wir waren da einfach zu passiv. Die Schweizer haben das gnadenlos ausgenutzt. Sie haben junge, hungrige Spieler, die ab dem zweiten Drittel auch mehr gelaufen sind.

Was muss sich ändern, damit Sie gegen die Slowaken am Samstag gewinnen?

Sturm:  Wichtig ist für mich, dass wir unser Spiel von Anfang bis zum Ende durchziehen. Das war teilweise gut, aber es gibt noch einiges an Arbeit zu tun. Wir lassen den Kopf nicht hängen.

Wie viel von der eigenen Spielidee kann man in so wenigen Tagen vermitteln?

Sturm:  Man versucht natürlich viel. Es waren sehr viele Informationen für die Spieler. Man hat es auch gesehen, manchmal haben sie noch eine Sekunde oder zwei überlegen müssen, aber das ist ja ganz normal. Wir haben ja nur drei Trainingseinheiten hinter uns. Trotzdem sieht man schon, wer in der Lage ist, dass Tempo zu gehen und das System einzuhalten.

Warum haben Sie sich für Patrick Reimer als Kapitän entschieden?

Sturm:  Patrick ist ein erfahrenster Spieler, der älteste Spieler und er ist auch Kapitän in Nürnberg und macht einen guten Job und deswegen war er auch meine Wahl. Die Entscheidung ist erst einmal für den Deutschland Cup. 

dpa

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