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Kreutzer stellt Scorer-Rekord ein - Mannheim tief in Krise

Eishockey Kreutzer stellt Scorer-Rekord ein - Mannheim tief in Krise

Ein Sieg gegen Krefeld war für die Adler Mannheim eigentlich eine Pflichtaufgabe. Doch trotz Führung ging der Meister als Verlierer vom Eis. Die Playoff-Teilnahme gerät zunehmend in Gefahr. Ein Düsseldorfer erlebte trotz einer Niederlage eine besondere Partie.

Mannheim. Düsseldorfs Kapitän Daniel Kreutzer hat einen weiteren Meilenstein erreicht.

Mit seinen beiden Torvorlagen beim 4:5 (1:1,2:1,1:3) der Düsseldorfer EG gegen den ERC Ingolstadt zog der Stürmer mit nun insgesamt 785 Scorerpunkten mit Robert Hock gleich und stellte die Bestmarke der Deutschen Eishockey Liga ein.

Schon am Dienstag könnte er seine Karriere weiter veredeln und im Heimspiel gegen die Augsburger Panther alleiniger Rekordhalter werden. Daniel Kreutzer, der im vergangenen Oktober erst als dritter Profi die 1000-Spiele-Marke in der DEL überschritten hatte, kommt seit der Saison 1996/97 nun insgesamt auf 263 Tore und 522 Vorlagen.

Zu gern würde der Bruder von DEG-Trainer Christof Kreutzer in dieser Saison seinen ersten Meistertitel feiern - der Tabellen-Vierte gilt trotz der Niederlage vom Sonntag als ein Geheimtipp.

In der Tabelle liegen derzeit der EHC München, die Eisbären Berlin und die Iserlohn Roosters vor den Rheinländern. Der EHC musste durch das 2:1 (1:0,0:1,0:0) nach Penaltyschießen gegen Iserlohn die Eisbären nach Punkten aufschließen lassen. Der DEL-Rekordmeister setzte sich 1:0 (0:0,1:0,0:0) bei den Augsburger Panthern durch.

München und Berlin können bereits sechs Spieltage vor Hauptrunden-Ende nicht mehr aus den ersten Zehn verdrängt werden - Meister Adler Mannheim steckt dagegen tief in der Krise und muss immer mehr um seine Teilnahme an den Playoffs bangen.

Gegen den Tabellenletzten Krefeld Pinguine verlor der Titelverteidiger nach einer Zwei-Tore-Führung noch 3:4 (0:0,2:1,1:2) nach Penaltyschießen und rutschte auf Rang acht ab. Die Kölner Haie zogen dank des 4:2 (1:1,0:0,3:1) gegen Wolfsburg und dem zweiten Erfolg des Wochenendes vorbei.

Mannheims Vorsprung auf Ingolstadt auf Rang elf beträgt nur drei Punkte. Wenn die Hauptrunde am 6. März endet, ziehen die ersten Sechs ins Viertelfinale ein. Der Siebte bis Zehnte spielt bereits in der ersten Playoff-Runde gegeneinander.

"Wir fallen immer noch. Wir haben den Boden noch nicht erreicht", sagte Adler-Manager Teal Fowler. "Die Zeit der Ausreden ist längst vorbei." Vor 13 304 Zuschauern verspielten die Mannheimer ohne den erneut verletzten Nationalstürmer Marcel Goc einen 3:1-Vorsprung. "Wir haben nach dem 3:2 nur noch auf die Uhr geguckt und gehofft, dass sie heruntertickt", sagte Torschütze Andrew Joudrey nach der siebten Pleite in Serie. Das Team, das vor der Saison als Topfavorit gehandelt worden war, musste sich Buhrufe und Pfiffe gefallen lassen. 

Unter dem neuen Cheftrainer Craig Woodcroft holten die Adler gegen die beiden schwächsten Teams der Liga nur einen Punkt. Am Freitag waren sie mit 2:4 beim Vorletzten Schwenningen unterlegen gewesen.

dpa

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